Yves Saint Laurent


Yves Saint Laurent

Yves Henri Donat Mathieu Saint-Laurent (* 1. August 1936 in Oran, Algerien; † 1. Juni 2008 in Paris) war ein französischer Modeschöpfer, der von 1953 bis 2002 in Paris tätig war. Saint Laurent wirkte vielfach stilbildend in der Mode, die Fachwelt würdigte ihn als „Revolutionär“ des Modedesigns. Den größten Einfluss hinterließ 1967 seine Kreation eines Hosenanzuges für Frauen, der diese elegant und sachlich zugleich zur Geltung brachte und damit auch emanzipatorisch wirkte.[1]

Inhaltsverzeichnis

Leben und Werk

Leben

Saint Laurent war der Sohn von Charles Saint-Laurent, dem Besitzer einer Versicherungsgesellschaft und einer Kinokette, und dessen Frau Lucienne-Andrée, geb. Wilbaux (1914-2010).[2] Die Großeltern beider Familien wiederum kamen aus Elsaß-Lothringen und flohen während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 nach Nordafrika. Yves war das älteste Kind und kam ein Jahr nach der Heirat seiner Eltern zur Welt, zwei Töchter, Michèle und Brigitte, folgten. Er wuchs in Oran, Algerien, auf und besuchte dort das Gymnasium bis zum Baccalauréat. Bei einer Theateraufführung von Molières „Critique de l'École des femmes“ (Kritik der Schule der Frauen) entdeckte er seine Leidenschaft für Kostüme. So fertigte er bereits im Alter von elf Jahren Skizzen und Entwürfe für die Bühne an. Die Welt der Mode war für den sanften Saint Laurent auch eine Zuflucht vor dem Mobbing seiner Mitschüler. Saint Laurent war das Lieblingskind seiner Mutter, die französische Modemagazine abonniert hatte und gerne mit ihren Schneidern ihre neuen Kleider besprach.[3]

1953 kam er mit 17 Jahren nach Paris, wo er eine Ausbildung zum Mode- und Bühnenzeichner an der Modeschule der Chambre Syndicale de la Haute Couture absolvierte. Während der Ausbildung gewann er drei Preise bei einem Modezeichner-Wettbewerb des Internationalen Wollsekretariats IWS, darunter der Entwurf eines Cocktailkleides.[3] Seine Modezeichnungen wurden im Magazin Vogue veröffentlicht. Michel de Brunhoff, der Direktor von Vogue, stellte den jungen Designer Christian Dior vor. Bei ihm arbeitete er bis zu dessen Tod im Jahre 1957. Saint Laurent wurde im Alter von 21 Jahren zum Art Director befördert, um das Modehaus vor dem finanziellen Ruin zu bewahren. Im März 1958 lernte Saint Laurent seinen späteren Lebensgefährten und Geschäftspartner Pierre Bergé bei einem Dinner mit der französischen Modejournalistin Marie-Louise Bousquet (Harper's Bazaar) kennen. Quelle siehe Diskussion

1960 wurde er zum Militärdienst nach Algerien eingezogen, wo seit 1955 der Algerienkrieg wütete, und erlitt nach wenigen Tagen einen Nervenzusammenbruch. Er wurde in eine psychiatrische Anstalt überwiesen, wo man ihn mit Elektroschocks und Drogen (Sedativa) behandelte. Eine lebenslange Drogenabhängigkeit war die Folge. Sein Arbeitgeber, das Modehaus Dior, entband ihn daher von seinem Arbeitsvertrag. Bergé dagegen glaubte an Saint Laurents Talent und unternahm alles, um ihn wieder aus der Psychiatrie frei zu bekommen. Dann verklagten Saint Laurent und er Dior wegen Vertragsbruch und erhielten mehr als 100.000 US $ Entschädigung.[4] Mit diesem Startkapital konnte er sich mit Bergé 1961 selbständig machen. Fortan schneiderte Saint Laurent nur noch für das Modehaus Yves Saint Laurent Couture. Der Grafikdesigner A. M. Cassandre steuerte 1963 das Firmenzeichen YSL bei.[5] Das Paar trennte sich 1976 in freundschaftlicher Verbundenheit, doch blieben sie weiterhin Geschäftspartner und Vertraute. Bergé kümmerte sich auch weiterhin um Saint Laurent und stand ihm in seinen schlimmsten Zeiten bei. Kurz vor seinem Tode besiegelten sie mit einer formellen Heirat ihre lebenslange Verbundenheit.

Nachdem sich Saint Laurent 2002 aus dem Modegeschäft zurückgezogen hatte, lebte er weitgehend zurückgezogen in der Villa Majorelle in Marrakesch, in seiner kunstgeschmückten Pariser Wohnung in der Rue de Babylone [6] und im normannischen Château Gabriel in Deauville,[7] dessen Zimmer nach Figuren aus Marcel Prousts Romanzyklus «A la recherche du temps perdu» benannt waren. In den 1990er Jahren verfasste er Prosagedichte im Stil der Chants de Maldoror von Lautréamont.[8] Saint Laurent starb in Paris am 1. Juni 2008 an einem Hirntumor.[9] Seine Asche wurde im Beisein seiner Vertrauten und Mitarbeiter im Rosengarten des Jardin Majorelle seiner Villa in Marrakesch verstreut, die er und Bergé 1980 erworben hatten.[10]

Kollektionen

Saint Laurents erste Kollektion für das Unternehmen Dior «Ligne Trapèze» wurde ein überwältigender, weltweiter Erfolg. Die «Trapezlinie» befreite die Frauen vom Zwang zur Wespentaille und präsentierte sie in anderer Form auf elegante Weise. 1958 zeigte er bei Dior seine erste eigene Kollektion, die als „Op-Art-Mode“ entscheidend die Mode der Zeit beeinflusste. Er befreite die Kostüme ein weiteres Mal, diesmal von Wattierungen und Versteifungen an Taille, Brust und Schultern, ohne jedoch auf die Pracht und die Fülle der Kostüme à la Dior zu verzichten.

Seine Kollektionen galten in den 1960er Jahren teilweise als skandalös. Er war einer der ersten Modeschöpfer, die transparente Stoffe verwendeten (Nude-Look). Seine konsequente Verwendung schwarzer Stoffe und die Verwendung des Materials Jersey fand in den frühen 1960er Jahren wenig Gefallen, bis sich auch dies als Trend durchsetzte. Im Jahr 1965 folgten farbenfrohe, geometrisch gemusterte Kostüme im Stil von Piet Mondrian und 1966 entstand der „Schiwago-Look“ mit ersten transparenten Oberteilen und Trenchcoats. Während der 1960er und 1970er Jahre popularisierte die Firma Modetrends, wie den Beatnik-Look, Tweed-Anzüge, enge Hosen und enge, schenkelhohe Stiefel und 1966 auch den klassischen Hosenanzug für Frauen (Damensmoking). Bereits 1962 hatte die französische Schauspielerin Catherine Deneuve als erste Frau öffentlichkeitswirksam einen für Damen modifizierten Haute Couture Smoking von Yves Saint-Laurent getragen.[11] Saint-Laurent nahm den Smoking, den er Le Smoking nannte, 1965 für die Saison 1966 in seine luxuriöse Prêt-à-porter-Kollektion Rive Gauche auf und bot ihn fortan in zahlreichen Variationen für Damen an.[12][13] Saint-Laurents Smoking für Damen war ein modisches Symbol der zweiten Welle der Frauenbewegung und damit der Emanzipation der Frau in den 1960er Jahren.[14][15] Bis heute bietet das Haus Yves Saint-Laurent in seinen Kollektionen an die heutige Zeit angepasste Versionen von Le Smoking für Damen an.[16][17] Noch 1966 eröffnete Saint Laurent in Paris seinen ersten Laden für die etwas weniger preisintensive Prêt-à-porter-Mode Linie Rive Gauche und erschloss sich damit neue Käuferschichten. Er schuf den androgynen Typ in einer Zeit, in der die Weiblichkeit der Frau noch herrschende Doktrin war. 1968 erfand er den Safari-Look; in den siebziger Jahren ließ er sich von russischer Folklore inspirieren. Weitere populär gewordene Entwürfe wurden Ende der 1960er Jahre ein neuartiger „Nostalgie-Look“ und Mitte der 1970er Jahre der „Edel-Bäuerinnen-Look“ in poppigen Farben. Anfang der 1980er Jahre entwarf Saint Laurent Bolero- sowie Liftboyjacken. Seine Duftkreation Opium (1977) [18] avancierte neben Chanel Nº 5 zum international erfolgreichsten Parfum.

Der eher publikumsscheue Couturier und sein Label YSL erlangten internationale Beachtung. Bekannte Musen Saint Laurents waren Loulou de La Falaise, Betty Catroux und Catherine Deneuve. Saint Laurent gehörte zu den ersten Modeschöpfern, die schwarze Models buchten.[19] Weil die Modezeitschrift Vogue sich weigerte, Naomi Campbell auf das Titelblatt der französischen Ausgabe zu setzen, drohte er 1988 der Redaktion mit der Stornierung von Werbeanzeigen.[20] [21] Der Welt der Bühne blieb er seit seinen Kindheitstagen treu, so fertigte er unter anderem für Zizi Jeanmaire, Roland Petit, Rudolf Nurejew und Catherine Deneuve Kostüme an. Saint Laurent ließ sich auch vom Stil der Maler Delacroix, Goya, Matisse, Mondrian, Picasso, van Gogh und Velázquez inspirieren. 1983 wurden Arbeiten von Yves Saint Laurent im New Yorker Metropolitan Museum of Art ausgestellt. Damit war er der erste lebende Modedesigner, dem diese Ehre dort zuteil wurde.

1993 wurde das Modehaus Saint Laurent an den Pharmakonzern Sanofi für nahezu 600 Mio. US-Dollar verkauft. 1999 kaufte Gucci das YSL-Markenzeichen und der amerikanische Modedesigner Tom Ford übernahm die Verantwortung für die Prêt-à-porter-Sparte Yves Saint-Laurent Rive Gauche, während Saint Laurent weiterhin die Haute Couture-Kollektionen gestaltete.

2002 zog sich Yves Saint Laurent mit einem vielbeachteten und betrauerten Modedefilée aus dem Geschäft zurück. Die Prominenz aus der Modewelt und dem kulturellen Leben verabschiedete sich von Saint Laurent. Seine Lieblings-Models Naomi Campbell, Jerry Hall und Laetitia Casta traten ein letztes Mal für ihn auf und Catherine Deneuve sang ein Liebeslied.[22] Mit Saint Laurents Rückzug wurde die Haute Couture Linie des Hauses eingestellt.

Zur Zeit (2008) ist der Italiener Stefano Pilati Designer des Hauses Yves Saint Laurent. Im Jahr 2005 arbeiteten über 900 Angestellte für das Unternehmen und erzielten einen Umsatz von 162 Millionen Euro.[23] Originalkleider und Accessoires von Saint Laurent werden in einem Privatmuseum in dem Pariser Stadtteil La Villette aufbewahrt. Die im Jahr 2004 gegründete Stiftung «Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent» konserviert 5.000 Kleider, 15.000 Accessoires und Zeichnungen Saint Laurents bei einer konstanten Temperatur von 18 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 50 %.[24]

Kunstsammlung

Yves Saint Laurent erwarb im Laufe seines Lebens Hunderte Kunstgegenstände und Gemälde von höchster Qualität und aus allen Stilepochen. Kunst war für ihn Beruhigung und Inspiration, wie sein Kunsthändler Alexis Kugel sagte.[25] Das Prinzip einer solchen Stilmischung war von Anfang an bewusst gewählt, das Ehepaar Vicomte Charles und Vicomtesse Marie-Laure de Noailles war das Vorbild für ein Ensemble von Kostbarkeiten.[26] „Bei ihnen haben wir gelernt, Stile, Epochen und Kontinente zu mischen“, äußerte sein Lebensgefährte Pierre Bergé.[27] Die Pariser Kunsthändler Alexis und Nicolas Kugel [28] und der Bilderhändler Alain Tarica [29] waren ihre wichtigsten Bezugsquellen. Vom 23. bis 25. Februar 2009 wurde nach einer halbjährigen Vorbereitung ihre Sammlung von 733 Kunstwerken im Pariser Grand Palais bei einer weltweit beachteten und vielfach als Jahrhundertauktion bezeichneten Auktion aufgelöst. Zu der Sammlung gehörten neben Goldschmiedearbeiten aus dem Haus Hannover, Art Déco-Möbel auch Gemälde von Künstlern wie etwa Henri Matisse, Giorgio de Chirico, Pablo Picasso, Paul Klee, James Ensor, Marcel Duchamp, Franz Hals.[30] Das Gemälde „Les coucous, tapis bleu et rose“ (Die Schlüsselblumen, Tischdecke in blau und rosa)[31] von Matisse aus dem Jahr 1911 erzielte bei der Versteigerung der Privatsammlung am 23. Februar 2009 den Rekordwert von 32,1 Millionen Euro und ist der höchste Versteigerungserlös, der jemals für einen französischen Maler erzielt wurde.[32] Das Gemälde des niederländischen Malers Piet Mondrian „Komposition mit Blau, Rot, Gelb und Schwarz“ wurde für 19,2 Mio. Euro versteigert. Die Versteigerung erbrachte insgesamt eine Summe von 374 Mio. Euro,[33] was der bisher höchste Betrag für eine private Kunstsammlung in Europa ist. Der Erlös der gemeinsamen Privatsammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé kommt je zur Hälfte einer neuen Stiftung für Forschungsprojekte zum Kampf gegen Aids und der Stiftung «Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent» zugute, welche die Gesamtkollektion des Modeschöpfers konservieren und erschließen soll.[32]

Zitate

Ich weiß, dass ich die Mode vorangebracht habe und den Frauen ein bisher verbotenes Universum geöffnet habe.

Yves Saint Laurent, 2002 [34]

Ich habe einfach eine Gabe. Das ist geheimnisvoll, aber die Natur hat mir ein Talent gegeben: zu wissen, zu spüren, was die Frauen wünschen. Und das zur richtigen Zeit. Dazu muss ich nicht rausgehen und reisen. Ich habe einfach gute Antennen.

Yves Saint Laurent [34]

Nichts ist schöner als ein nackter Körper. Das schönste Kleidungsstück, das eine Frau tragen kann, ist die Umarmung eines Mannes, der sie liebt. Und für die, die dieses Glück nicht finden, bin ich da!

Yves Saint Laurent [34]

Coco Chanel hat den Frauen die Freiheit gegeben, Yves Saint Laurent die Macht.“

Pierre Bergé [35]

Die Mode hat nicht ganz den Rang von Kunst. Aber sie braucht für ihren Fortbestand einen Künstler.

Yves Saint Laurent, 2002 [36]

Auszeichnungen

  • 1985 – Oscar de la mode, die höchste Auszeichnung der Modewelt
  • Yves Saint Laurent wurde 1985 von François Mitterrand in die Ehrenlegion aufgenommen, 1995 wurde er zum Offizier der Ehrenlegion ernannt.

Filmografie

  • Yves Saint Laurent - wahnsinnig schön. Porträt des Modemachers, Frankreich, 1994, 45 Min., Buch und Regie: Jérôme de Missolz, Produktion: La Sept, arte, Inhaltsangabe
  • Der junge Dokumentarfilmer David Teboul begleitete im Jahr 2000 Yves Saint Laurent für drei Monate. Es entstanden zwei Filme, eine Biografie (Yves Saint Laurent – Die Geschichte einer Kollektion) und ein Werkstattbericht (Yves Saint Laurent. 5, Avenue Marceau), die 2002 im deutschen Fernsehen gesendet wurden.
  • Modezar Yves Saint Laurent gestorben. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2009, 3:16 Min., Regie: Alexander von Sobeck, Produktion: ZDF, heute-journal, Erstsendung: 2. Juni 2008
  • Die Kunstsammlung von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé. Fernseh-Reportage, Deutschland, Frankreich, 2009, 3:37 Min., Produktion: ARTE Kultur, Erstsendung: 20. Februar 2009, online-Video
  • Die YSL-Auktion bricht Rekorde. Fernseh-Reportage, Deutschland, 2009, 2:20 Min., Regie: Alexander von Sobeck, Produktion: ZDF, heute in europa, Erstsendung: 24. Februar 2009
  • Yves Saint Laurent – Pierre Bergé. L’Amour fou. Dokumentarfilm, Frankreich, 2009, 98 Min., Regie: Pierre Thoretton, Produktion: Les Films du Lendemain, Les Films de Pierre, France 3 Cinéma, Uraufführung: 22. September 2010, Besprechung.

Literatur

chronologisch
  • Collection Yves Saint Laurent et Pierre Bergé. Katalog zur Kunstsammlung, Christie's, Paris 2009, 211 S., online-Katalog
  • Murphy, Robert (Text) und Terestchenko, Ivan (Fotografien): Yves Saint Laurent & Pierre Bergé. Die Sammlung, Collection Rolf Heyne, 2009
  • Ressos, Xenia: 16 x Yves Saint Laurent im Museum für Angewandte Kunst, in: Kölner Museums-Bulletin, 1, 2008, S. 12-13
  • Ressos, Xenia: 16 x Yves Saint Laurent. Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Köln, Köln 2008
  • Drake, Alicia: The Beautiful Fall: Fashion, Genius and Glorious Excess in 1970s Paris. London, Bloomsbury 2006, 448 S., ISBN 978-0-7475-8546-6
  • Teboul, David: Yves Saint Laurent. 5, avenue Marceau, 75116 Paris, France. Aus dem Franz. von Bernadette Ott, München, Knesebeck 2002, 528 S., überw. Ill., ISBN 3-89660-119-9
  • Boulat, Pierre; Benaïm, Laurence; Bergé, Pierre: Debut – Yves Saint Laurent 1962. Photographs by Pierre Boulat; text by Laurence Benaïm; captions by Pierre Bergé. Transl. from the French by Alexandra Bonfante-Warren, New York, London, Harry N. Abrams 2002, 125 S., überw. Ill., ISBN 0-8109-0561-2
  • Rawsthorn, Alice: Yves Saint Laurent. Die Biographie. Aus dem Engl. von Frank Böhmert, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2000, 445 S., ISBN 978-3-87203-253-9
  • Saint Laurent, Yves: Yves Saint Laurent und die Modephotographie. Mit einem Text von Marguerite Duras. Aus dem Franz. von Simon Werle, München, Schirmer-Mosel 1998, 232 S., überw. Ill., ISBN 3-88814-818-9
  • Bergé, Pierre: Yves Saint Laurent. München, Schirmer/Mosel 1997, 78 S., überw. Ill. (z.T. farb.)
  • Saint Laurent, Yves: Yves Saint Laurent. Modezeichnungen von Yves Saint Laurent. 30. Mai – 26. Oktober 1986 im Musée des Arts de la Mode in Paris, Ausstellung Yves Saint Laurent 28 Années de Création. Mit einem Vorwort von Bernard-Henri Lévy und Zwischentexten von Hélène de Turckheim. Aus dem Franz. von Germain Courage, Tübingen, Wasmuth 1986, 221 S., überwiegend Ill. (z.T. farb.)

Artikel

Bilder und Videos

Weblinks

 Commons: Yves Saint Laurent – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

  1. Gabriele Strehle: „Yves Saint Laurent zum Siebzigsten: Mein Mode-Magier“, FAZ, 1. August 2006
  2. APA: „Mutter von Yves Saint Laurent gestorben“, Der Standard, 30. Juni 2010
  3. a b Dirk van Versendaal: „Yves Saint Laurent. Der Mann, der die Frauen anzog“, stern, 3. Juni 2008
  4. Mary Rourke: „Yves Saint Laurent, 71; icon of French fashion design“, Los Angeles Times, 2. Juni 2008
  5. Rose-Maria Gropp: „Die Kunst von Yves Saint Laurent und Pierre Bergé“, FAZ, 15. Februar 2009
  6. Michael Meier: „Yves Saint Laurent, das zart besaitete Genie“, Tages-Anzeiger, 3. Juni 2008
  7. Jean-Pierre Beuve: „Les Russes débarquent à Deauville“, Ouest-France, 23. Februar 2009
  8. Marc Zitzmann: „Der Jüngling und die Mode. Zum Tod des Pariser Couturiers Yves Saint Laurent“, Neue Zürcher Zeitung, 3. Juni 2008
  9. „Nachruf auf Yves Saint Laurent: Ganz Paris trägt Schwarz“, Die Presse, 2. Juni 2008, mit Bildergalerie
  10. „Les cendres d'Yves Saint Laurent dispersées dans son jardin de Marrakech“, AFP, 12. Juni 2008
  11. welt.de: Abschied: Adieu Yves Saint-Lauren (5. Juni 2008)
  12. go-feminin.de: Yves Sain-Laurent, der Unvergessliche (zuletzt abgerufen: 16. Mai 2010)
  13. Die Zeit: Die Welt des Yves Saint-Laurent (10. März 2010)
  14. arte.tv: Yves Saint-Laurent und der Damen-Smoking (12. März 2010)
  15. Die Zeit: 'Er gab Frauen die Macht' (11. Juni 2008)
  16. Spiegel Online: Warum nicht? (25. Januar 2010)
  17. Die Presse: Stefano Pilati: Der italienische Dandy (19. August 2008)
  18. Werbefoto für Opium: „Yves Saint Laurent – ein Leben für die Frauen“, FTD, 2. Juni 2008
  19. Naomi Campbell about Yves Saint Laurent (Audio), Interview in Channel 4 News, 1. Juni 2008, 5:32 Min. (engl.)
  20. „Campbell's YSL Tribute“, Vogue, 3. Juni 2008
  21. „Naomi Campbell: Modebranche so rassistisch wie noch nie zuvor“, dpa / Bunte, 6. Februar 2008
  22. Video: „Yves Saint Laurent wird 70 Jahre alt“, ZDF, 1. August 2006
  23. „'Frauen an die Macht': Yves Saint Laurent war seiner Zeit weit voraus“, Europolitan, 2. Juni 2008
  24. „The Pierre Bergé - Yves Saint Laurent foundation has set itself three primary goals“, Fondation Pierre Bergé - Yves Saint Laurent
  25. Béatrice De Rochebouet: „Bergé, Saint Laurent: la vente du siècle“, Le Figaro, 23. Februar 2009
    Alexis Kugel: „Pour Yves Saint Laurent, l'art était un besoin vital, indispensable à son inspiration, comme l'eau pour survivre. Il apaisait son caractère dépressif.“
    Übersetzung: „Für Yves Saint Laurent war die Kunst eine Lebensnotwendigkeit, sie war unerlässlich für seine Inspiration wie das Wasser zum Überleben. Sie beruhigte seinen depressiven Charakter.“
  26. Angelika Heinick: „Ein Mondrian auf dem Laufsteg“, FAZ, 4. Februar 2009, mit Bilderserie
  27. Angelika Heinick: „Fürstliche Schätze. Die Sammlung von Yves Saint Laurent“, FAZ, 2. Oktober 2008
  28. Angelika Heinick: „Kunst zu sammeln war ihm ein physisches Bedürfnis“, FAZ, 5. Februar 2009, Interview mit Alexis Kugel
  29. Rose-Maria Gropp: „Eine Sammlung ohne gleichen. Die Einzigartige“, FAZ, 1. März 2009
  30. Rose-Maria Gropp: „Die Sammlung Yves Saint Laurent und Pierre Bergé. Die Feuerprobe“, FAZ, 24. Februar 2009
  31. Bild: „Les coucous, tapis bleu et rose“, The Guardian, Februar 2009
  32. a b „Yves Saint Laurent: die Auktion“, Süddeutsche Zeitung, 24. Februar 2009, mit Reuters-Video, 1:47 Min.
  33. „The collection of Yves Saint Laurent and Pierre Bergé realises €373.9 Million“, Christie's, 25. Februar 2009
  34. a b c Angela Ulrich: „Pariser Modewelt trauert. Yves Saint Laurent ist tot“ (nicht mehr online verfügbar), tagesschau, 2. Juni 2008
  35. Astrid Mayer: „Ganz Paris ist voller Trauer“, stern, 3. Juni 2008
  36. „Yves Saint Laurent sagt "Adieu"“, Frankfurter Allgemeine, 7. Januar 2002

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