Wolde


Wolde
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Wolde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Wolde hervorgehoben
53.68333333333313.08333333333349
Basisdaten
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Landkreis: Mecklenburgische Seenplatte
Amt: Treptower Tollensewinkel
Höhe: 49 m ü. NN
Fläche: 22,51 km²
Einwohner:

635 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 28 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17091
Vorwahlen: 039600, 039604
Kfz-Kennzeichen: DM
Gemeindeschlüssel: 13 0 71 163
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der Amtsverwaltung: Rathausstraße 1
17087 Altentreptow
Webpräsenz: www.altentreptow.de
Bürgermeisterin: Marion Dorn
Lage der Gemeinde Wolde im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Brandenburg Landkreis Rostock Landkreis Vorpommern-Rügen Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Vorpommern-Greifswald Landkreis Ludwigslust-Parchim Beggerow Borrentin Hohenbollentin Hohenmocker Kentzlin Kletzin Lindenberg (Vorpommern) Meesiger Nossendorf Sarow Schönfeld (bei Demmin) Siedenbrünzow Sommersdorf (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Utzedel Verchen Warrenzin Datzetal Eichhorst (Mecklenburg) Friedland (Mecklenburg) Galenbeck Genzkow Glienke Basedow (Mecklenburg) Basedow (Mecklenburg) Duckow Faulenrost Gielow Kummerow (am See) Malchin Neukalen Alt Schwerin Fünfseen Göhren-Lebbin Malchow (Mecklenburg) Nossentiner Hütte Penkow Silz (Mecklenburg) Walow Zislow Mirow Priepert Roggentin (bei Neustrelitz) Wesenberg (Mecklenburg) Wustrow (Mecklenburgische Seenplatte) Blankensee (Mecklenburg) Blumenholz Carpin Godendorf Grünow (Mecklenburg) Hohenzieritz Klein Vielen Kratzeburg Möllenbeck (bei Neustrelitz) Userin Wokuhl-Dabelow Beseritz Blankenhof Brunn (Mecklenburg) Neddemin Neuenkirchen (bei Neubrandenburg) Neverin Sponholz Staven Trollenhagen Woggersin Wulkenzin Zirzow Ankershagen Krukow (Amt Penzliner Land) Lapitz Mallin Möllenhagen Penzlin Puchow Altenhof (Mecklenburg) Bollewick Buchholz (bei Röbel) Bütow Fincken Gotthun Grabow-Below Groß Kelle Kieve Lärz Leizen Ludorf Massow Melz Priborn Rechlin Röbel/Müritz Schwarz (Mecklenburg) Sietow Stuer Vipperow Wredenhagen Zepkow Grabowhöfe Groß Dratow Groß Gievitz Groß Plasten Hinrichshagen (Mecklenburg) Hohen Wangelin Jabel Kargow Klink Klocksin Lansen-Schönau Moltzow Neu Gaarz Schloen Schwinkendorf Torgelow am See Varchentin Vielist Vollrathsruhe Burg Stargard Cammin (bei Neubrandenburg) Cölpin Groß Nemerow Holldorf Lindetal Pragsdorf Bredenfelde Briggow Grammentin Gülzow (bei Stavenhagen) Ivenack Jürgenstorf Kittendorf Knorrendorf Mölln (Mecklenburg) Ritzerow Rosenow Stavenhagen Zettemin Altenhagen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) Altentreptow Bartow (Vorpommern) Breesen Breest Burow Gnevkow Golchen Grapzow Grischow Groß Teetzleben Gültz Kriesow Pripsleben Röckwitz Siedenbollentin Tützpatz Werder (bei Altentreptow) Wildberg (Vorpommern) Wolde Groß Miltzow Helpt Kublank Mildenitz Neetzka Petersdorf (bei Woldegk) Schönbeck Schönhausen (Mecklenburg) Voigtsdorf Voigtsdorf Woldegk Dargun Demmin Feldberger Seenlandschaft Neubrandenburg Neustrelitz Waren (Müritz)Karte
Über dieses Bild

Wolde ist eine langgestreckte Gemeinde im Zentrum des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Sie liegt östlich von Stavenhagen und ist Teil des Amtes Treptower Tollensewinkel mit Sitz in Altentreptow.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Wolde liegt an der Landesstraße 273 etwa 14 Kilometer westlich von Altentreptow und zwölf Kilometer östlich von Stavenhagen. Die Bundesstraße 104 verläuft südlich der Gemeinde. Wolde ist über den Anschluss Altentreptow der Bundesautobahn 20 zu erreichen.

Ortsteile

  • Wolde
  • Japzow (Zusammenschluss am 1. Januar 1960 mit Zwiedorf zu Wolde[2])
  • Zwiedorf (Zusammenschluss am 1. Januar 1960 mit Japzow zu Wolde[2])
  • Reinberg (Eingemeindung am 30. September 1998[3])
  • Schmiedenfelde

Geschichte

Die Burg in Wolde, wie auch der Ort sind slawischen Ursprungs. Der Ort wurde 1292 erstmals urkundlich erwähnt. Ein Ritter Heinrich in Wolde soll den Ort gegründet haben. Die Burg wurde 1481 von Herzog Magnus II. von Mecklenburg zerstört. Dorf und Burg Wolde lagen genau auf der Grenze zwischen Mecklenburg und Pommern, und damit beanspruchten die Herzöge beider Länder die Landeshoheit über den Ort. So soll es in Wolde ein kleines Zollhaus gegeben haben, durch dessen Mitte die Grenze zwischen beiden Ländern verlief. Auch spielten die damaligen Gutsbesitzer die beiden Lehnsherren gekonnt gegeneinander aus. Erst im Jahre 1873 wurde ein Staatsvertrag zwischen Mecklenburg und Preußen geschlossen. Darin bestimmte man, welchen Anteil beide Länder an dem Dorf bekommen sollten. Schloss, Kirche und Wirtschaftshof gehörten nun zu Mecklenburg, der Rest, die meist kleineren Häuser zu Preußen. Bis zum 1. Januar 2004 war die Gemeinde Teil des Amtes Kastorfer See.

Sehenswürdigkeiten

  • Friedhofsportal aus Backstein
  • Herrenhaus (Schloss) aus dem 17. Jahrhundert (im 19. Jahrhundert umgebaut)
  • Landschaftspark mit Kastanienallee
  • Burgberg Wolde mit ehemaliger Kirche (1859/1860 errichtet) an der Stelle der ehemaligen Burganlage
  • Zwei Gräber unbekannter polnischer Männer auf dem Friedhof, die während des Zweiten Weltkrieges Opfer der Zwangsarbeit wurden

Berühmte Persönlichkeiten

  • Bernd von Maltzan (auch Moltzahn), auch der Böse Bernd, († 1525 in Wolde, Raubritter, 1491 zum Erblandmarschall von Pommern ernannt)

Weblinks

 Commons: Wolde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 522 KB) (Hilfe dazu)
  2. a b Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998

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