Welferding

Welferding

Welferding ist ein Ortsteil von Sarreguemines (Frankreich) in Lothringen. Der Ort wurde von Benediktinermönchen der Abtei Tholey (bei St. Wendel/Saar) gegründet und ist direkter Grenzort zwischen Frankreich und Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Das Kloster übte bis zur Französischen Revolution die Patronatsherrschaft über die Pfarrei Wölferdingen (Welferding) aus. Das Kirchenlehen des Bistums Verdun (dt.: Wirten) wurde im 12. Jahrhundert den Grafen von Blieskastel übertragen. Das Bistum Metz erhielt 960 die Oberhoheit von Kaiser Otto I. und verkaufte sie 1326 an das Erzbistum Trier. Der Erzbischof Karl Kasper (1651–1676) gab die Herrschaft Blieskastel seinem Bruder Hugo Ernst von der Leyen zum Lehen. Im Jahre 1781 übergab Graf Philipp Franz von der Leyen die Oberhoheit über die Orte Wölferdingen, Bliesschweyen, Bliesbrück (Bliesbruck) und Wustweiler (Wustviller) an Frankreich und erhielt sie als Lehen unter dem Namen "Baronie de Welferding" zurück. Im Jahre 1784 verkaufte er die Baronie an den Comte de Vergennes Charles Gravier (frz. Außenminister von 1774 bis 1787).

Entwicklung des Namens

Welferding erfuhr im Laufe seiner Geschichte mehrere Namensveränderungen. Benannt ist der Ort nach dem Heiligen Walfridus, einem Glaubensverkünder aus den Vogesen.

  • 1544 Sanctus Walfridus
  • 1590 Sant Welferdt
  • 1623 Welfertingen
  • 1766 Saint Walfriede
  • 1782 Welferding

Infrastruktur

Welferding besitzt einen Kindergarten und eine Grundschule. Auch das Stadion von Welferding ist eine genutzte Sportstätte.

Vereine

  • Club du 3e Age de Welferding
  • AS Welferding

Weblinks

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