Volker Gröbe

Volker Gröbe

Volker Gröbe (* 18. Februar 1947 in Halberstadt) ist ein Schriftsteller kölscher Mundart.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Volker Gröbe lebt seit der Neujahrsnacht 1955/56 in Köln. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte er eine Ausbildung zum Betriebsschlosser. Anschließend ließ er sich zum Maschinenbautechniker ausbilden. Nach einer vierjährigen Dienstzeit bei der Bundeswehr besuchte er das Abendgymnasium und erlangte dort sein Abitur. Somit zum Studium zugelassen ging sein Lerneifer weiter und er studierte an der Universität zu Köln Germanistik, Geographie, Philosophie, katholische Theologie und Pädagogik.

Als Lehrer war Gröbe an einer gymnasialen Oberstufe und an einem Abendgymnasium tätig. Anschließend wirkte er über 15 Jahre in der Geschäftsführung einer Kölner Kulturstiftung. Von 1983 bis 1997 war er Leiter der Akademie för uns kölsche Sproch. Er engagierte sich auch als Präsident einer Karnevalsgesellschaft, im Literarischen Komitee des Festkomitees Kölner Karneval und im Kölner Karnevalsmuseum. Seit 1997 ist er als Kulturmanager aktiv.

Bis heute schrieb Gröbe 27 Bücher – 23 in kölscher Mundart –, als Herausgeber veröffentlichte er 22 Bücher und wirkte in 10 weiteren Publikationen als Autor mit.

Überregionale Bekanntheit erlangte er durch seine Übersetzungsarbeit des Asterix op kölsch und als Sprachcoach für die Literaturverfilmung: Teufelsbraten, nach dem Roman Das verborgene Wort, von Ulla Hahn.

Volker Gröbe ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Ehrungen

  • Bestellerpreis der Bibliotheca Coloniensis – gemeinsam mit Konrad Adenauer (* 1948, Notar und Stadtrat, Köln) für ihre Lindenthal-Bücher.
  • Träger des Titels Dat ech kölsche Hätz
  • Träger des Titels Magister linguae et humoris causa

Werke (Auswahl)

Weblinks


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