Ussinsk

Ussinsk
Stadt
Ussinsk
Усинск (russisch)
Ускар (komi)
Wappen
Wappen
Föderationskreis Nordwestrussland
Republik Komi
Stadtkreis Ussinsk
Bürgermeister Alexander Tjan
Gegründet 1966
Stadt seit 1984
Fläche 30.600 km²
Bevölkerung 41.100 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 1,3 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 75 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7)82144
Postleitzahl 169710–169712
Kfz-Kennzeichen 11, 111
OKATO 87 423
Website http://city.usinsk.ru/
Geographische Lage
Koordinaten 66° 0′ N, 57° 32′ O6657.53333333333375Koordinaten: 66° 0′ 0″ N, 57° 32′ 0″ O
Ussinsk (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Ussinsk (Republik Komi)
Red pog.svg
Republik Komi
Liste der Städte in Russland

Ussinsk (russisch Усинск; komi Ускар, wiss. Transliteration Uskar) ist eine Stadt in der nordwestrussischen Republik Komi mit 41.100 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Stadt liegt im Vorland des Polarurals etwa 750 Kilometer nordöstlich der Republikhauptstadt Syktywkar am rechten Ufer der Ussa unweit deren Mündung in die Petschora.

Ussinsk ist der Republik administrativ direkt unterstellt. Zur Stadt gehört ein 30.600 km² großes Territorium.

Die Stadt ist seit 1980 über eine 108 Kilometer lange Eisenbahnstrecke mit der Station Synja der Petschora-Eisenbahn KonoschaKotlasWorkuta verbunden.

Geschichte

Ussinsk entstand 1966 als Siedlung bei der beginnenden Erkundung der Erdölvorkommen im Norden der Republik Komi und erhielt 1984 Stadtrecht.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahlen
1970 700 *
1979 19.513 **
1989 47.200 **
2002 45.358 **
2010 41.100 **

Anmerkung: * Volkszählung (gerundet) ** Volkszählung

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Blick auf die Stadt von oben

In Ussinsk gibt es ein Historisches und Heimatmuseum sowie eine Kunstgalerie. Auch im 18 Kilometer entfernten, zur Stadt gehörenden, seit 1825 bekannten Dorf Kolwa existiert ein Museum zur Ortsgeschichte.

Wirtschaft

Ussinsk ist Zentrum der Erdöl- und Erdgasförderung der Republik Komi: drei Viertel des in der Republik geförderten Öls stammen von den auf dem zur Stadt gehörenden Territorium liegenden Erdölfeldern Ussinskoje, Woseiskoje, Werchnewoseiskoje, Baganskoje und Saljukinskoje. Daneben gibt es Bauwirtschaft und Lebensmittelindustrie.

Einzelnachweise

  1. a b Predvaritel'nye itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Rosstat, Statistika Rossii, Moskau 2011, ISBN 978-5-902339-98-4 (Vorläufige Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010; russisch; Download).

Weblinks


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