Tiger Woods


Tiger Woods
Eldrick „Tiger“ Woods
Tiger Woods02.jpg
Personalia
Geburtsdatum 30. Dezember 1975
Geburtsort Cypress, Kalifornien
Größe 1,85 m
Gewicht 84 kg
Nationalität Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Wohnort Orlando, Florida
College Stanford University (zwei Jahre)
Karriere
Profi seit 1996
aktuelle Tour PGA Tour (seit 1996)
Anzahl Turniersiege 97 (PGA: 71, andere: 24, 2-Mann Team: 2)
Major-Turniersiege (14)
The Masters Sieg 1997, 2001, 2002, 2005
US Open Sieg 2000, 2002, 2008
The Open Championship Sieg 2000, 2005, 2006
PGA Championship Sieg 1999, 2000, 2006, 2007
Auszeichnungen
PGA Tour Neuling des Jahres 1996
FedEx Cup-Sieger 2007, 2009
PGA Tour Geldranglistenerster 1997, 1999, 2000, 2001, 2002, 2005, 2006, 2007, 2009
PGA Tour meiste Siege des Jahres 1997, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009
PGA Tour Spieler des Jahres 1997, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2009
Vardon Trophy 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2007, 2009
Byron Nelson Award 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2009
Golfweltranglistenerster 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009
Laureus World Sports Awards 2001, 2002
Weltsportler des Jahres (L’Équipe) 2000
AP-Sportler des Jahrzehnts 2000-2009 2009

Eldrick „Tiger“ Woods (* 30. Dezember 1975 in Cypress, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Profigolfer und einer der erfolgreichsten Golfspieler der Sportgeschichte. Er ist derzeit weltweit der bestverdienende Sportler mit einem Jahreseinkommen von geschätzten 100 Millionen US-Dollar. [1] Laut Forbes Magazine hat er als erster Sportler überhaupt mehr als 1 Milliarde US-Dollar verdient. [2]

Inhaltsverzeichnis

Herkunft und Leben

Woods wurde als Sohn von Kultilda und Earl Woods, einem Oberstleutnant der United States Army, geboren. Woods hat zwei Halbbrüder und eine Halbschwester aus der 18-jährigen Ehe von Earl Woods mit Barbara Woods Gary. Er wurde in Cypress, Kalifornien, geboren, wuchs aber im Großraum Los Angeles auf. Den Spitznamen Tiger bekam er bereits bei seiner Geburt von Vuong Dang Phong, einem Freund seines Vaters, der mit diesem im Vietnamkrieg kämpfte. Heute ist Eldrick Woods praktisch nur unter diesem Spitznamen bekannt, sicher auch, weil im Golfsport ein besonders guter Spieler von jeher Tiger genannt wird. Seine High School war Western High in Anaheim. Er studierte zwei Jahre Volkswirtschaftslehre an der Stanford University, bevor er Profigolfer wurde.

1996 gründete er zusammen mit seinem Vater die Tiger Woods Foundation, die sich um die Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in den USA kümmert[3][4]. Von Oktober 2004 bis August 2010 war Tiger Woods mit dem ehemaligen Model Elin Nordegren verheiratet. Das Paar hat eine Tochter (* 2007) und einen Sohn (* 2009). Nach der Scheidung am 23. August 2010 haben beide gemeinsam das Sorgerecht für die Kinder.[5]

Woods hat Vorfahren afroamerikanischer, indianischer, chinesischer, thailändischer und niederländischer Herkunft[6][7][8]. Woods Beliebtheit wird zugeschrieben, auch bei den nicht-weißen Amerikanern das Interesse für den Golfsport verstärkt zu haben. Tiger Woods ist praktizierender Buddhist.

Sportliche Karriere

Amateurkarriere

Im Alter von sechs Monaten ahmte Woods schon Schwünge seines Vaters nach.[9] Kurz vor seinem zweiten Geburtstag bestaunte ihn Amerika in der Mike Douglas Show als eine Art Windeln tragendes Wunderkind. Begleitet von seinem Vater Earl zeigte er volle Schwünge und puttete gemeinsam mit dem Komiker Bob Hope.[10] Als Woods fünf Jahre alt war, erschien er in der Sendung That's incredible. The Today Show und Good Morning America berichteten ebenfalls. Als Woods 13 war, hatten mit NBC, CBS, ESPN und ABC alle großen Sender der USA über ihn berichtet.[11]

Unbeschadet von der frühen Aufmerksamkeit um seine Person, entwickelte Woods seine Spielfähigkeit Stück für Stück weiter. Im Alter von acht Jahren gewann er sein erstes bedeutendes Amateurturnier, die Junior World Golf Championship der 9- bis 10-Jährigen. 1984 war das die jüngste Altersgruppe. In der Folge gewann er dieses Turnier sechs Mal, davon vier Mal in Folge zwischen 1988 und 1991. Den U.S. Junior Amateur Titel gewann er 1991, 1992 und 1993, somit ist er bis heute der jüngste und einzige Mehrfachgewinner. In den nächsten drei Jahren gewann er den U.S. Amateurtitel der Männer, was vor ihm ebenfalls noch niemandem gelang. Auch hier ist er der bislang jüngste Gewinner. Ab 1994 spielte er zwei Jahre für seine Universität, die Stanford University, und gewann dort den NCAA Titel. Danach wurde er Profi.

Profikarriere

Im August 1996 begann er seine Karriere als Profi und gewann im selben Jahr bereits zwei Turniere auf der PGA Tour. In der Folge wurde er in den USA zum Sportler des Jahres gewählt.

Im April 1997 gewann er dann sein erstes Major-Turnier, die US Masters, mit einem Rekordabstand von 12 Schlägen. Am 15. Juni desselben Jahres wurde er erstmals als Nummer 1 der Weltrangliste geführt. In der zweiten Jahreshälfte ließ seine Form jedoch nach, und im Folgejahr gewann er gar nur ein einziges Turnier. In dieser Zeit arbeitete er mit dem bekannten Trainer Butch Harmon intensiv an seinem Schwung.

Sein erstes Comeback legte er 1999 hin, als er im Juni mit dem Gewinn des Memorial Tournament eine bislang einzigartige Siegesserie im Golf startete. Er gewann 17 Turniere auf der PGA Tour in den nächsten zwei Jahren, 32 in den nächsten fünf, war 264 Wochen ununterbrochen Nummer 1 der Weltrangliste und gewann sieben von elf Major-Turnieren. Sein Gewinn der Masters im Jahr 2001 markiert den einzigen Zeitpunkt in der Geschichte des modernen Grand Slam, dass ein Spieler gleichzeitig alle vier Major-Titel hält.

In den Jahren 2003 und 2004 bekam seine Karriere einen erneuten Knick, wobei er immer noch einer der erfolgreichsten Golfer der Welt war, jedoch seine frühere Dominanz verlor. Unter anderem gewann er kein einziges Major und musste die Spitzenposition in der Weltrangliste zwischenzeitlich an Vijay Singh abgeben. Erklärungsversuche der Journalisten rangierten zwischen minderwertiger Ausrüstung (er wechselte als einer der letzten Tourspieler zum Graphitschaft und Großkopfdriver) und Veränderungen in seinem Privatleben durch die Beziehung zu Elin Nordegren. Tatsächlich arbeitete er, zunächst im Geheimen, wiederum an seinem Schwung, diesmal mit dem Trainer Hank Haney. Sein neuer Schwung soll auch das linke Knie, das bereits einmal operiert werden musste, besser schonen.

Ab 2005 gab es dann das zweite Comeback des Tiger Woods. Er gewann mit dem Masters und der Open Championship zwei weitere Major-Turniere und eroberte die Führung in der Weltrangliste und der Geldrangliste der PGA Tour zurück. Seine Golf-Kollegen wählten ihn zum siebten Mal innerhalb von neun Jahren zum „Spieler des Jahres“ auf der PGA Tour.

Tiger Woods im Juli 2007

2006 legte er nach dem Tod seines Vaters eine mehrwöchige Pause ein. Bei seiner Rückkehr scheiterte er erstmals bei den US Open, und damit zum zweiten Mal überhaupt bei einem Major-Turnier, am Cut. Dennoch dominierte er danach wie gewohnt und gewann die beiden Major Turniere Open Championship und PGA Championship. Zudem sicherte er sich den 50. Sieg auf der US PGA Tour. Anfang Oktober egalisierte er mit dem sechsten PGA-Tour-Sieg hintereinander seinen persönlichen Rekord aus dem Jahr 1999/2000. Eine solche Serie stellte innerhalb einer Saison seit Ben Hogan 1948 kein Golfer mehr auf. Mit dem US Ryder Cup Team musste er zuvor jedoch wie schon 2004 eine hohe Niederlage gegen Europa verkraften. Ende Oktober beschloss er, die Saison aufgrund fehlender mentaler und physischer Fitness vorzeitig zu beenden. Damit nahm er auch erstmals nicht an der hochdotierten The Tour Championship teil. Bei der HSBC Champions in Shanghai, die zur Europa-PGA-Tour 2007 gehört, nahm er dennoch teil und beendete das Turnier auf dem 2. Platz. Anfang November gab er die Gründung seiner Firma „Tiger Woods Design“, die neue Golfplätze entwirft, bekannt. Im November 2006 gewann er zum siebten Mal den PGA Grand Slam of Golf. Zudem wurde er von der amerikanischen Nachrichtenagentur AP zum vierten Mal zum Sportler des Jahres gewählt.

Bei seinem ersten Start 2007 gewann er das 7. US PGA Turnier in Folge - ein persönlicher Rekord, der nur durch Byron Nelsons 11 aufeinander folgende Siege aus dem Jahr 1945 übertroffen wird. Bei der WGC-Accenture Match Play Championship riss die Serie durch eine Niederlage im Achtelfinale schließlich. Bei The Masters erreichte er den geteilten zweiten Rang. Bei The PLAYERS Championship kam er nicht über den 37. Rang hinaus. Auch bei den US Open musste er sich trotz einer starken dritten Runde mit einem Schlag Rückstand mit dem geteilten zweiten Rang begnügen. Durch diese Platzierung durchbrach er die 70Mio. US$ - Marke an Karrierepreisgeldern.

Im Juli trat Woods erstmals als Organisator eines Golfturniers, dem AT&T National, auf. Hierbei belegte er den geteilten sechsten Rang.

Bei The Open Championship belegte er den geteilten 12. Rang.

Bei der WGC-Bridgestone Invitational siegte er mit acht Schlägen Vorsprung. Zugleich war es der vierzehnte Sieg bei einem Turnier der World Golf Championships, welche in der Bedeutung mit den Major-Turnieren vergleichbar sind. Von den ersten 26 WGC-Turnieren hat Tiger Woods damit mehr als die Hälfte gewonnen. Die zum neunten Mal ausgetragene WGC-Bridgestone Invitational gewann er zum sechsten Mal.

Er siegte bei der PGA Championship 2007. In der zweiten Runde verpasste er durch einen Lip-Roller (Ball rollt über die Lochkante und springt wieder heraus) am letzten Loch einen neuen Major-Rundenrekord knapp. Dennoch stellte er mit einer Runde von 63 Schlägen (7 unter Par) einen neuen persönlichen Rekord bei Major-Runden auf und egalisierte zugleich den Platz- und Major-Rundenrekord.

Nachdem er das erste Playoff Turnier des FedEx Cup ausgelassen hat, erreichte er beim zweiten Turnier, den Deutsche Bank Championship, hinter Phil Mickelson den zweiten Rang.

Er siegte beim Halbfinale, der BMW Championship, wobei er den Platzrekord einstellte und zudem vor dem Finale des FedEx Cup die Führung übernahm. Dies war zugleich sein 60. Sieg auf der US PGA Tour.

Auch das Finale, die THE TOUR Championship, entschied Woods (mit acht Schlägen Vorsprung) für sich. Gleichzeitig unterbot er den Platzrekord um unglaubliche sechs Schläge und spielte das drittbeste Turnier in der Geschichte der THE TOUR Championship. Damit gewann er mit riesigem Punkte-Vorsprung den erstmals ausgetragenen FedEx Cup und somit das Rekordpreisgeld in Höhe von 10 Millionen US-Dollar. Diese Summe wird allerdings erst im Alter von 45 Jahren bzw. bei einem vorzeitigen Ende seiner Karriere an ihn ausgezahlt und bis dahin in einen Fonds eingezahlt.

Mit dem Team USA gewann er gegen das Team International souverän den Presidents Cup 2007.

Aus familiären Gründen verzichtete er auf die Teilnahme am PGA Grand Slam of Golf, zu der ihn der Sieg bei der PGA Championship berechtigt hätte.

Er verpasste den Preisgeld-Rekord von Vijay Singh aus der Saison 2004 nur um 38.000US$. Zu erwähnen ist hierbei, dass Woods nur 17 Turniere gespielt hat, während Singh für den Rekord 29 Turniere benötigt hat.

Nach elfwöchiger Turnierpause, der längsten seiner Karriere, kehrte er im Dezember 2007 bei der Target World Challenge zurück, stellte sowohl einen neuen Rundenrekord auf als auch den Turnierrekord ein und gewann das Turnier mit sieben Schlägen Vorsprung.

Bei seinem ersten Turnierstart 2008 siegte er direkt bei der Buick Invitational. Dies war seit 1999 sein sechster Sieg bei diesem Turnier und zugleich sein 62. insgesamt auf der US PGA Tour, womit er mit Arnold Palmer gleichzog. Eine Woche später siegte er bei der zur PGA European Tour zählenden Dubai Desert Classic.

Auch bei seinem zweiten Turnierstart 2008 auf der US PGA Tour siegte er bei der WGC-Accenture Match Play Championship. Damit hat er 15 der bisher 28 ausgetragenen WGC-Turniere gewonnen.

Bei seinem dritten Start auf der US PGA Tour siegte er durch ein Birdie am letzten Loch bei der Arnold Palmer Invitational. Mit dem siebten Sieg nacheinander - dem neunten Sieg bei den letzten zehn gespielten Turnieren (ein geteilter zweiter Rang) - zog er zudem mit 64 gewonnenen Titeln auf der US PGA Tour mit Ben Hogan gleich. Bei der darauffolgenden WGC-CA Championship erreichte er den fünften Rang und durchbrach die 80Mio. US$ - Marke an Karrierepreisgeldern.

Bei The Masters 2008 erreichte er wie im Vorjahr den zweiten Platz. Damit verfehlte er sein indirekt formuliertes Ziel, den Grand Slam zu erreichen, direkt beim ersten Major-Turnier des Jahres. Aufgrund eines Knorpelschadens musste er sich nach dem Turnier einer Operation am Knie unterziehen, wodurch er eine vierwöchige Pause vom Golf nehmen musste und somit The PLAYERS Championship verpasste.

Nach letztlich zweimonatiger Pause kehrte er, sichtbar von Knieschmerzen gehandicapt, bei den US Open zurück. Erst durch ein Birdie am letzten Loch erzwang er ein 18-Loch-Playoff am Montag gegen seinen Landsmann Rocco Mediate. Und auch im Playoff rettete er sich erst durch ein Birdie am letzten Loch in den Sudden-Death, den er am ersten Extra-Loch entschied und sich somit seinen 14. Major-Titel sicherte.

Am 18. Juni gab Woods bekannt, dass er sich auf Anraten seiner Ärzte einer erneuten Knieoperation unterzieht. Gleichzeitig wird er einen im Mai diagnostizierten doppelten Ermüdungsbruch im linken Schienbein ausheilen. Die Golfsaison 2008 war für ihn somit bereits nach den US Open beendet.

Obwohl er nur 6 Turniere gespielt hat, hielt seine Führung in der FedEx Cup-Wertung bis zu den Playoffs. Ebenso hatte seine Führung in der Geldrangliste noch bis nach dem 2. Playoff-Turnier - The Barclays - Bestand, welches Vijay Singh gewann und somit Woods an der Spitze ablöste.

Er beendete die Saison 2008 auf Platz 2 der Geldrangliste. In der Golfweltrangliste belegt er nach wie vor Platz 1. Allerdings ist sein Vorsprung von über 11.000 Punkten nach den US Open auf nur noch knapp 4.000 Punkte zu Saisonende gefallen.

Bei der WGC-Accenture Match Play Championship feierte er nach über achtmonatiger Verletzungspause ein von der Öffentlichkeit viel beachtetes Comeback. Nach starker erster Runde schied er jedoch bereits in der zweiten aus. Das nächste Turnier, die WGC-CA Championship, verlief mit einem geteilten neunten Rang erfolgreicher.

Beim dritten Turnier nach seiner Rückkehr - der Arnold Palmer Invitational - holte er in der Schlussrunde fünf Schläge Rückstand auf und gewann, genau wie im Vorjahr, durch ein Birdie am letzten Loch. Durch seine lange Auszeit ist die Führung in der Weltrangliste mittlerweile auf ein Minimum zusammengeschrumpft gewesen. Durch den Sieg konnte er vorerst verhindern, von Phil Mickelson an der Spitze abgelöst zu werden.

Bei The Masters, dem ersten Major-Turnier des Jahres, erreichte er nach schwachen ersten drei Runden und einer deutlichen Leistungssteigerung am letzten Tag den geteilten sechsten Rang. Nach starker Auftaktrunde belegte er beim nächsten Turnier, der Quail Hollow Championship, den vierten Rang. Auch bei The PLAYERS Championship reichte es lediglich zum achten Rang.

Beim Memorial Tournament Anfang Juni siegte er nach einer herausragenden Schlussrunde und nicht zuletzt durch eine für ihn unüblich hohe Quote getroffener Fairways. Bei den US Open, die wegen häufiger starker Regenfälle erst am Montag beendet werden konnten, belegte er den geteilten sechsten Rang.

Bei der AT&T National, bei der er mittlerweile traditionell als Gastgeber fungierte, erreichte er seinen dritten Saisonsieg.

Bei The Open Championship verfehlte er nach einer der schwächsten Major-Leistungen seiner Karriere zum erst dritten Mal überhaupt bei einem Major-Turnier den Cut.

Beim darauffolgenden Turnier, der Buick Open, kehrte er trotz einer schwachen Auftaktrunde in die Erfolgsspur zurück und sicherte sich den vierten Turniersieg des Jahres.

Auch das nächste Turnier, die WGC-Bridgestone Invitational, konnte er für sich entscheiden. Dies war sein siebter Sieg bei diesem zum elften Mal ausgetragenen Turnier, wobei er zudem einmal verletzungsbedingt aussetzen musste. Zugleich war dies sein insgesamt 70. Turniersieg auf der US PGA Tour.

Beim darauffolgenden Major, der PGA Championship, vergab er in der letzten Runde den Sieg, obwohl er die ersten drei Runden als Führender abschloss. Jeden seiner Major-Siege hatte Woods zuvor geholt, nachdem er als Führender in die Schlussrunde gegangen war. Erstmals vergab er eine solche Führung nun. Somit blieb er zudem zum ersten Mal seit 2004 ohne Major-Sieg. Außerdem durchbrach er die 90Mio. US$ - Marke an Karrierepreisgeldern.

Beim The Barclays, dem ersten Playoff-Turnier des FedEx-Cups, belegte er knapp geschlagen den geteilten zweiten Rang. Das zweite Playoff-Turnier, die Deutsche Bank Championship, schloss er nach drei schwachen Runden und einer wesentlich stärkeren Schlussrunde lediglich als geteilter elfter ab, wodurch er die Führung in der Gesamtwertung des FedEx Cup verlor. Beim dritten Playoff-Turnier, der BMW Championship, deklassierte er die Konkurrenz und siegte nach starker Leistung – er stellte in der dritten Runde einen neuen Platzrekord auf – mit acht Schlägen Vorsprung, wodurch er gleichzeitig die Gesamtführung im FedEx Cup zurückerlangte.

Beim finalen Turnier, THE TOUR Championship, erreichte er den zweiten Rang und verteidigte seine Führung in der Gesamtwertung des FedEx-Cups, welchen er somit zum zweiten Mal nach 2007 gewann.

Beim Presidents Cup siegte er souverän mit dem US-Team und gewann dabei jedes seiner fünf Matches.

Das WGC-HSBC Champions schloss er - obwohl als zweiter in die Schlussrunde gestartet - nach einer phasenweise äußerst schwachen Leistung nur auf dem geteilten sechsten Rang ab.

Bei seinem ersten Auftritt in Australien seit 1997 siegte er letztlich souverän beim Australian Masters und gewann somit sein erstes Turnier auf diesem Kontinent.

Die Teilnahme am letzten Turnier des Jahres 2009, der von ihm ausgerichteten Chevron World Challenge, musste er in Folge eines leichten Autounfalls verletzungsbedingt absagen.

Tigergate: private und sportliche Krise

In der Nacht zum 25. November 2009 kam Woods unweit seines Hauses im Villenviertel von Isleworth, Nähe Orlando (Florida) unter rätselhaften Umständen von der Straße ab und fuhr gegen einen Hydranten.[12] Bei diesem Unfall wurde Woods nur leicht verletzt. Enthüllungen über sein Privatleben beschädigten in der Folgezeit sein Ansehen jedoch erheblich. Wochenlang nach dem Unfall waren Eheprobleme und Affären von Woods Thema in den Medien. Dabei wurde sowohl die Anzahl der Affären thematisiert als auch über die Umstände spekuliert. Woods kommentierte diese Berichte bislang nicht. Im Dezember 2009 kündigte er an, sich auf unbestimmte Zeit vom Golfsport zurückzuziehen, um sich vermehrt um seine Familie und seine Ehe zu kümmern. Er wolle den Schaden reparieren, den er durch seine Untreue verursacht habe und werde sich nun darauf konzentrieren, „ein besserer Ehemann, Vater und Mensch zu sein.“[13]
In der Folge der Ereignisse, von einigen Medien als Tigergate bezeichnet, kündigten einige Sponsoren von Woods den Rückzug an. Accenture und AT&T beendeten die Zusammenarbeit ganz. TAG Heuer und Gillette setzten ihre Kampagnen mit Woods zumindest aus.[14] Ende Februar 2010 teilte PepsiCo mit, auf Woods als Werbebotschafter für Gatorade zu verzichten.[15] Nike und Electronic Arts werben unverändert mit Woods.[16]
Kennzeichnend für den Imageverlust von Woods waren Berichte Ende 2009, denen zufolge gegen den Arzt Dr. Anthony Galea wegen der Weitergabe von Dopingmitteln ermittelt wird. Zwar spielt Woods in diesen Ermittlungen keine Rolle, Galeas Behandlung hatte allerdings zu Woods Heilung nach seiner Knieverletzung des Vorjahres beigetragen.[17]

Am 19. Februar 2010 gab Woods eine vielbeachtete Pressekonferenz, bei der er sich ausführlich für sein Verhalten entschuldigte. Gleichzeitig erklärte er, definitiv wieder zum Golfsport zurückzukehren, ließ allerdings zunächst offen, ob dies bereits 2010 geschehen werde. Nur wenige Wochen darauf, am 16. März 2010, kündigte er sein Comeback beim The Masters im April an.

Rückkehr zum Sport

Nach über 20-wöchiger Pause kehrte Woods beim ersten Major-Turnier des Jahres, dem Masters 2010, im April unter gewaltigem Medieninteresse zurück auf die US PGA Tour. Er spielte direkt die niedrigste Eröffnungsrunde, die er jemals beim Masters erreicht hat. Trotz einer phasenweise schwachen dritten Runde konnte er sich in der Spitzengruppe halten und ging mit vier Schlägen Rückstand in die Finalrunde. In diese startete er schlecht, fing sich jedoch und landete schließlich auf dem geteilten vierten Rang.

Als nächstes trat er Ende April bei der Quail Hollow Championship an. Hier zeigte er die wohl schwächste Leistung seiner Karriere und scheiterte nach einer katastrophalen zweiten Runde deutlich und zum erst sechsten Mal in seiner Profikarriere am Cut. Das folgende Turnier, die PLAYERS Championship, musste er während der vierten Runde wegen starker Nackenschmerzen verletzungsbedingt aufgeben. Zuvor hatte er auch hier eine schwache Leistung gezeigt, bei der vor allem die für seine Verhältnisse extrem kurzen und dennoch sehr ungenauen Abschläge negativ hervorstachen. Nach dem Turnier gab er an, dass es sich möglicherweise um einen Bandscheibenvorfall handelt und er diese Schmerzen erstmals vor dem Masters hatte und seitdem nicht schmerzfrei spielen kann. Bei einer genaueren Untersuchung wurde schließlich eine Entzündung des Nackenwirbels diagnostiziert. Mittlerweile war auch der einst sehr große Vorsprung auf Phil Mickelson in der Weltrangliste auf ein Minimum zusammengeschrumpft.

Wenige Tage nach der PLAYERS Championship gab Woods' langjähriger Schwungtrainer Hank Haney bekannt, dass er die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit auf eigenen Wunsch hin in Freundschaft beendet hat.

Nach vierwöchiger Verletzungspause trat er zur Titelverteidigung beim Memorial Tournament an. Hier erreichte er den geteilten neunzehnten Rang.

Beim zweiten Major-Turnier des Jahres, der US Open, belegte er den geteilten vierten Rang. Hierbei schloss sich den eher durchwachsenen ersten beiden Runden eine überragende dritte Runde an. In der Schlussrunde zeigte Woods jedoch zu große Schwächen im langen Spiel und auf den Grüns.

Als Titelverteidiger trat er Anfang Juli bei der AT & T National an und erreichte einen enttäuschenden geteilten 46. Rang. Trotz wesentlich verbesserten Abschlags, zeigte er vor allem beim Putten eine sehr schwache Leistung. Er überstand den Cut nur äußerst knapp und konnte keine einzige Runde unter Par spielen.

Beim dritten Major des Jahres, der Open Championship, belegte er den geteilten 23. Rang. Er konnte nur während seiner starken ersten Runde mit der Spitzengruppe mithalten. Woods hatte vor dem Turnier wegen der langsamen Grüns in St. Andrews sogar nach 11 Jahren erstmals einen neuen Putter benutzt. Jedoch hatte er auch mit diesem große Probleme und vergab zahlreiche Birdie-Chancen. In der Finalrunde wechselte er wieder zurück zu seinem alten Putter.

Als Titelverteidiger angetreten, erlebte Woods bei der WGC-Bridgestone Invitational ein Debakel. Er schloss das Turnier, das er bereits sieben Mal gewonnen hatte und bei dem seine schlechteste Platzierung ein geteilter vierter Rang war, als geteilter 78. unter 80 Teilnehmern ab. Dies war mit keiner unter Par gespielten Runde - dies passierte ihm zuletzt bei der PGA Championship 2003 - und insgesamt 18 Schlägen über Par gleichzeitig das schlechteste Turnierergebnis seiner Karriere. Zudem lief er erneut Gefahr, die langjährige Führung in der Weltrangliste zu verlieren. Phil Mickelson und Lee Westwood erreichten dazu jedoch nicht die benötigte Platzierung.

Beim letzten Major-Turnier des Jahres, der PGA Championship, zeigte er sich im Vergleich zur Vorwoche verbessert, konnte jedoch trotzdem zu keinem Zeitpunkt ernsthaft um den Sieg mitspielen und belegte schließlich den geteilten 28. Rang. Somit konnte er nach 2009 auch 2010 keines der vier großen Turniere gewinnen. Hierdurch verpasste Woods, der während des Turniers mit dem erfolgreichen Golf-Trainer Sean Foley an seinem Schwung arbeitete, auch die letzte Gelegenheit, sich direkt für das Ryder Cup Team zu qualifizieren. Nun ist er auf eine Wild Card von Team Captain Corey Pavin angewiesen.

Woods entschied sich, die Zusammenarbeit mit Sean Foley auf Probe zu vertiefen.

Mit dem The Barclays stand Ende August das erste Playoff-Turnier des FedEx Cup an, für das sich Woods als 112. von 125 Spielern qualifizierte. Bereits nach kurzer Arbeit mit seinem neuen Trainer waren Unterschiede in seinem Schwung zu erkennen. In der ersten Runde zeigte Woods seine mit Abstand beste Runde des Jahres und führte erstmals seit seinem Sieg beim Australian Masters im November 2009 nach einer Runde mal wieder das Tableau an. In den beiden folgenden Runden hatte Woods dann jedoch erneut große Probleme und fiel bis auf den geteilten 28. Platz zurück. Durch eine vor allem beim Putten deutlich verbesserte Leistung konnte er sich in der Schlussrunde schließlich bis auf den geteilten 12. Rang verbessern und somit als 65. der FedEx Cup Wertung für das nächste Turnier qualifizieren.

Woods überstand auch das zweite Playoff-Turnier, die Deutsche Bank Championship. Nach einer schwachen Auftaktrunde spielte er die darauffolgenden drei Runden in den 60ern und zeigte hierbei seine konstanteste Leistung der Saison. Letztlich belegte er den geteilten 11. Rang und konnte somit auch zum wiederholten Male seine mittlerweile stark gefährdete Führung in der Weltrangliste verteidigen.

Am 7. September gab der Team Captain des US Ryder Cup-Teams, Corey Pavin, bekannt, dass Tiger Woods eine Wild Card erhält und somit am Ryder Cup 2010 teilnimmt.

Beim dritten Playoff-Turnier, der BMW Championship, belegte Woods den geteilten 15. Rang. Er verbesserte sich dadurch auf Platz 42 der FedEx Cup Rangliste, verpasste jedoch den Einzug ins Finale, der The Tour Championship, an der lediglich die besten 30 Spieler teilnehmen. Erstmals in seiner Karriere verfehlte er somit die sportliche Qualifikation für ein Turnier.

Beim Ryder Cup 2010 spielte er in allen Sessions. Im Team mit Steve Stricker, mit dem er beim letztjährigen Presidents Cup sämtliche Matches gewonnen hatte, holte er zwei von drei Punkten. Er zeigte hierbei im Vergleich zu Stricker jedoch die deutlich schwächere Leistung. Im abschließenden Einzel gegen Francesco Molinari holte er mit der wohl besten Leistung aller Spieler - er spielte auf den letzten 7 Löchern 5 Birdies und ein Eagle und lag nach 15 Löchern bei 9 unter Par - souverän mit 4&3 den Punkt. Letztlich verlor das US-Team jedoch knapp mit 13,5 zu 14,5 Punkten.

Am 1. November wurde Woods nach 281 Wochen als Nr. 1 der Weltrangliste durch Lee Westwood abgelöst. Der Verlust der Führung hatte sich über Monate angebahnt. Nachdem Phil Mickelson zwölf Chancen, Nr. 1 zu werden, ungenutzt ließ, hatte letztlich auch noch Martin Kaymer die Möglichkeit, Weltranglistenerster zu werden, verfehlte aber die benötigte Platzierung. Insgesamt stand Woods bis dato 623 Wochen an der Spitze.

Bei der HSBC Champions belegte er wie im Vorjahr den geteilten sechsten Rang. Nach einer vielversprechenden Auftaktrunde ließ er zwei schwache Runden folgen. In der Schlussrunde konnte er sich schließlich noch einmal deutlich verbessern.

Anschließend trat er beim Australian Masters an. Hier hatte er ein Jahr zuvor seinen bis dato letzten Turniersieg erreicht. Obwohl er zwischenzeitlich weit abgeschlagen war, belegte er durch eine starke Schlussrunde den geteilten vierten Rang.

Anfang Dezember zeigte er bei der Chevron World Challenge, welche zur PGA Tour Challenge Season zählt und bei der er traditionell als Gastgeber fungiert, seine mit Abstand stärkste Leistung des gesamten Jahres. Auffällig waren hierbei - bedingt durch das Training mit Sean Foley - vor allem große Änderungen in seiner gesamten Schlagtechnik. Zudem nutzte er erstmals dauerhaft einen neuen Putter. Obwohl er in den ersten drei Runden die Konkurrenz nahezu durchgängig dominierte, konnte er trotz einer vier-Schläge-Führung zu Beginn der Finalrunde das Turnier nicht gewinnen. Er konnte eine zwischenzeitliche Führung von Graeme McDowell zwar noch wettmachen, unterlag diesem jedoch am ersten Playoff-Loch.

Somit fand die in vielerlei Hinsicht schwächste Saison seiner Profi-Laufbahn ein Ende. Woods blieb ohne Turniersieg und belegte auf der von ihm über Jahre dominierten Liste der Preisgelder lediglich den 68. Rang. Auch die Statistik der durchschnittlich pro Runde benötigten Schläge fiel mit 70,32 deutlich schlechter aus als in sämtlichen Saisons zuvor.

Anfang 2011 wurde Woods von Martin Kaymer auf Rang 3 der Weltrangliste verdrängt. Die Saison begann für Woods bei der Farmers Insurance Open am letzten Januarwochenende. Dieses Turnier, früher als Buick Invitational bekannt, hatte er bereits sechs Mal gewonnen, zuletzt vier Mal in Folge. Nach einer starken Auftaktrunde und einer guten zweiten Runde, zeigte er jedoch alte Schwächen bei der Genauigkeit der Abschläge und schob zudem diverse Putts knapp am Loch vorbei. Letztlich reichte es daher nur zum geteilten 44. Rang.

Als nächstes trat er bei der zur European Tour gehörenden Dubai Desert Classic an, die er bereits zwei Mal gewonnen hatte und nie schlechter als Platz 5 abschloss. Nach einer mittelmäßigen Auftaktrunde konnte er sich durch eine starke zweite Runde in die Spitzengruppe spielen. Mit drei Schlägen Rückstand startete er in die Schlussrunde, konnte aber nie um den Sieg mitspielen und belegte nach einer schwachen Runde den geteilten 20. Rang.

Bei der WGC-Accenture Match Play Championship scheiterte er bereits in der ersten Runde an Thomas Björn. Nach 2002 war dies erst das zweite Mal, dass er nicht die zweite Runde erreichen konnte.

Die WGC-Cadillac Championship (früher CA Championship), die er bereits sechs Mal gewonnen und nie außerhalb der Top 10 beendet hat, schloss er auf dem geteilten 10. Rang ab.

Mittlerweile belegte Woods nur noch Rang 5 der Weltrangliste. Bei der Arnold Palmer Invitational kam er nicht über den geteilten 24. Rang hinaus.

Beim ersten Major-Turnier des Jahres, dem US Masters, belegte er den geteilten vierten Rang. Obwohl Woods mit 7 Schlägen Rückstand in die Finalrunde gestartet ist, konnte er sich durch die besten ersten neun Löcher, die er beim Masters je gespielt hat, die zwischenzeitliche Führung erspielen. Auf den hinteren neun Löchern ließ er jedoch diverse Birdie-Chancen und eine Eagle-Chance aus und konnte somit die Führung nicht verteidigen. Letztlich erreichte er zum siebten Mal in Folge eine Top Ten Platzierung beim Masters.

Nach dem Masters zwangen ihn eine Bänderdehnung und Achillessehnenprobleme zu einer mehrwöchigen Pause. Sein Comeback bei der The PLAYERS Championship musste er verletzungsbedingt bereits nach neun Löchern der ersten Runde beim Stand von sechs Schlägen über Par beenden.

Auch die Teilnahme an der US Open und der British Open musste Woods - mittlerweile auf Rang 17 der Weltrangliste abgerutscht - aufgrund anhaltender Verletzungsprobleme absagen. Zudem gab Woods kurz darauf die Trennung von seinem langjährigen Caddie Steve Williams bekannt. Mit diesem hatte er seit 1999 13 seiner 14 Major-Siege errungen.

Beim WGC-Bridgestone Invitational gab er schließlich nach einem Vierteljahr sein Comeback. Als Caddie stand ihm hierbei, wie schon einige Male zuvor in seiner Karriere, sein Jugendfreund Bryon Bell zur Seite. Woods war mittlerweile auf Rang 28 der Weltrangliste abgestürzt und somit erstmals seit 1997 nicht unter den Top 20 der Welt gelistet. Einer guten Auftaktrunde folgten durchwachsene Leistungen, u.a. verfehlte Woods eine Vielzahl der Fairways. Letztlich stand der geteilte 37. Platz zu Buche.

Beim anschließenden letzten Major-Turnier des Jahres, der PGA Championship, scheiterte Woods deutlich am Cut. Trotz eines guten Starts in die erste Runde - er lag nach den ersten 5 Löchern bei 3 unter Par - zeigte Woods ab dem sechsten Loch große Schwächen. Es folgten fünf Bogeys und drei Doppelbogeys. In der zweiten Runde zeigte er sich zwar verbessert, jedoch unterliefen ihm auch hier zahlreiche Fehler. Letztlich verfehlte Woods den Cut um 6 Schläge. Somit verfehlte er auch die Qualifikation für die Playoffs des FedEx Cup und rutschte zudem auf Rang 33 der Weltrangliste ab.

Ende September präsentierte Woods Joe LaCava als seinen neuen Caddie. LaCava war zuvor jahrelang der Caddie von Fred Couples und zuletzt für Dustin Johnson tätig.

Bei der Frys.com Open, einem Turnier der PGA Fall Series, kehrte er nach mehrwöchiger Pause zurück und belegte den geteilten 30. Rang. Woods war zu diesem Zeitpunkt nur noch 52. der Weltrangliste und somit erstmals seit Oktober 1996 nicht in den Top 50.

Im November trat Woods, der mittlerweile seit exakt zwei Jahren ohne Turniersieg war, bei der Australian Open an und präsentierte sich in starker Form. Nach zwei Runden übernahm er die Führung, musste diese durch eine schwächere dritte Runde allerdings wieder abgeben. Abschließend belegte er nach der besten Runde des Tages knapp geschlagen den dritten Platz.

Eine von Team-Captain Fred Couples vergebene Wild Card ermöglichte Woods die Teilnahme am Presidents Cup. Er konnte zwei Punkte für sein Team erringen, musste allerdings an der Seite von Steve Stricker bzw. Dustin Johnson drei Niederlagen hinnehmen. Durch seinen Sieg im Einzel brachte er die USA uneinholbar in Führung und machte den Sieg somit perfekt.

Rekorde

Unter anderem schaffte er 142 Cuts in Folge und schraubte bei den US Open 2000 in Pebble Beach den seit 1862 von Old Tom Morris gehaltenen Rekord des größten Vorsprungs bei einem Major-Turnier auf 15 Schläge. Bei der Open Championship im selben Jahr in St. Andrews erzielte er mit 19 unter Par den niedrigsten Score aller Major-Turniere. Außerdem hält er den Scoring-Rekord (teilweise gemeinsam) für alle vier Major-Turniere.

Am 29. Juli 2005 spielte er bei den Buick Open in der zweiten Runde die beste Runde seiner Karriere. Mit einer 61er Runde auf einem Par 72 Kurs egalisierte er zudem mit 11 Schlägen unter Par den PGA-Tourrekord. Eine ganze Reihe von Turnieren hat er öfter gewonnen als jeder andere.

Mit 67,79 Schlägen pro Runde hält er den Rekord für die niedrigste durchschnittliche Anzahl an Schlägen. Er erreichte diesen Wert sogar in zwei Saisons, 2000 und 2007.

In der Statistik der Major-Siege liegt er mit 14 Titeln an Position zwei hinter Jack Nicklaus (18 Major-Titel), bei den Siegen auf der US PGA Tour mit 71 Titeln auf Position 3 hinter Nicklaus (73) und Sam Snead (82).

Im Alter von 30 Jahren und 7 Monaten hat er als mit Abstand jüngster Golfer den 50. Turnier-Sieg auf der US PGA Tour gefeiert. Gleiches gilt für seinen 60. (31 Jahre und 8 Monate) und 70. Sieg (33 Jahre und 7 Monate).

Im Juni 2008 war er die 500. Woche die Nummer eins der Golfweltrangliste. Erstmals angeführt hat er diese am 15. Juni 1997.

Er ist der einzige Spieler in der US PGA Tour-Geschichte, der jemals bei ein und demselben Turnier (WGC-Bridgestone Invitational 1999-2001, 2005-2007) zweimal den Hattrick (drei Siege in Folge) geschafft hat.

Als einziger Spieler der US PGA Tour-Geschichte hat er dasselbe Turnier (WGC-Bridgestone Invitational) sieben Mal auf demselben Kurs gewonnen.

Als einziger Spieler hielt er die Titel der drei WGC-Turniere zeitgleich (WGC-CA Championship 2007, WGC-Bridgestone Invitational 2007, WGC-Accenture Match Play Championship 2008).

Als erster Golfer der US-Tour hat er in drei Saisons in Folge mindestens je acht Turniere gewonnen.

Als einziger Spieler hat er in vier Saisons 7 oder mehr Turniere gewonnen.

Als einziger Spieler hat er fünf verschiedene Turniere mindestens fünf mal gewonnen.

Als einziger Spieler neben Sam Snead hat er sechs Mal innerhalb eines Jahres sechs Turniere auf der US PGA Tour gewonnen.

Er ist einer von vier Spielern, denen eine 5:0-Bilanz bei einem Presidents Cup gelungen ist.

Er ist der einzige Spieler, dem es mehr als ein Mal gelungen ist, fünf Turniere der US PGA Tour in Folge zu gewinnen. Er schaffte dies bereits drei Mal.

Er wurde zehnmal zum US PGA Tour Spieler des Jahres gewählt - öfter als jeder andere Golfer in der Geschichte (Jack Nicklaus liegt auf Rang zwei mit acht Auszeichnungen).

Durch den Sieg der THE TOUR Championship und des FedEx Cup 2007 erhielt er mit insgesamt 11,26 Millionen US-Dollar die höchste jemals im Sport ausgezahlte Prämie.

Major-Turniere

Turnier 1995 1996 1997 1998 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
The Masters T41 LA CUT 1 T8 T18 5 1 1 T15 T22 1 T3 T2 2 T6
US Open WD T82 T19 T18 T3 1 T12 1 T20 T17 2 CUT T2 1 T6
The Open Championship T68 T22 LA T24 3 T7 1 T25 T28 T4 T9 1 1 T12 DNP CUT
PGA Championship DNP DNP T29 T10 1 1 T29 2 T39 T24 T4 1 1 DNP 2
Turnier 2010 2011
The Masters T4 T4
US Open T4 DNP
The Open Championship T23 DNP
PGA Championship T28 CUT

LA = Low Amateur
DNP = nicht angetreten
WD = zurückgezogen
CUT = am Cut gescheitert
„T“ = geteilter Rang
Grün für ersten Platz, gelb für Top-Ten-Platzierung
Violett = „Tiger Slam“ (Tiger Woods hielt gleichzeitig die Titel aller vier Major-Turniere)

World-Golf-Championships-Turniere

Turnier 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009
Accenture Match Play Championship VF 2 DNP R64 1 1 R32 R16 R16 1 R32
CA Championship 1 T5 KT1 1 1 9 1 1 1 5 T9
Bridgestone Invitational 1 1 1 4 T4 T2 1 1 1 DNP 1
HSBC Champions T6
Turnier 2010 2011
Accenture Match Play Championship DNP R64
Cadillac Championship DNP T10
Bridgestone Invitational T78 T37
HSBC Champions T6

1Abgesagt wegen 9/11
DNP = nicht angetreten
VF, R16, R32, R64 = Runde, in der Tiger Woods im Matchplay verloren hat
"T" = geteilter Rang
KT = kein Turnier
Grün für ersten Platz, gelb für Top Ten Platzierung
Die HSBC Champions wurde erst im Jahr 2009 zu einem WGC-Turnier.

Turnier-Siege

Major-Siege (14)

Jahr Turnier 54 Löcher Sieg-Score Vorsprung Zweitplatzierte
1997 The Masters 9 Schläge Führung −18 (70-66-65-69=270) 12 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Kite
1999 PGA Championship Führung geteilt mit 1 −11 (70-67-68-72=277) 1 Schlag SpanienSpanien Sergio García
2000 US Open 10 Schläge Führung −12 (65-69-71-67=272) 15 Schläge SudafrikaSüdafrika Ernie Els und SpanienSpanien Miguel Jiménez
2000 The Open Championship 6 Schläge Führung −19 (67-66-67-69=269) 8 Schläge SudafrikaSüdafrika Ernie Els und DanemarkDänemark Thomas Bjørn
2000 PGA Championship (2) 1 Schlag Führung −18 (66-67-70-67=270) Playoff 1 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob May
2001 The Masters (2) 1 Schlag Führung −16 (70-66-68-68=272) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Duval
2002 The Masters (3) Führung geteilt mit 1 −12 (70-69-66-71=276) 3 Schläge SudafrikaSüdafrika Retief Goosen
2002 US Open (2) 4 Schläge Führung −3 (67-68-70-72=277) 3 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mickelson
2005 The Masters (4) 3 Schläge Führung −12 (74-66-65-71=276) Playoff 2 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris DiMarco
2005 The Open Championship (2) 2 Schläge Führung −14 (66-67-71-70=274) 5 Schläge SchottlandSchottland Colin Montgomerie
2006 The Open Championship (3) 1 Schlag Führung −18 (67-65-71-67=270) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris DiMarco
2006 PGA Championship (3) Führung geteilt mit 1 −18 (69-68-65-68=270) 5 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shaun Micheel
2007 PGA Championship (4) 3 Schläge Führung −8 (71-63-69-69=272) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Woody Austin
2008 US Open (3) 1 Schlag Führung −1 (72-68-70-73=283) Playoff 3 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rocco Mediate

1 Sieg über Bob May in einem 3-Loch-Playoff mit einem Schlag Vorsprung: Woods (3-4-5=12), May (4-4-5=13)
2 Sieg über Chris DiMarco durch ein Birdie am ersten Extra-Loch
3 Sieg über Rocco Mediate im 18-Loch-Playoff (Gleichstand nach 18 Löchern, Sieg am ersten Sudden-Death Loch)

PGA-Tour-Siege (71)

Legende
Major-Turniere (14)
World Golf Championships (16)
FedEx-Cup-Turniere (3)
Andere PGA-Tour-Turniere (38)
Nr. Datum Turnier Sieg-Score Vorsprung Zweitplatzierte
1 6. Okt. 1996 Las Vegas Invitational -27 (70-63-68-67-64=332) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Davis Love III
2 20. Okt. 1996 Walt Disney World/Oldsmobile Classic -21 (69-63-69-66=267) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Payne Stewart
3. 12. Jan. 1997 Mercedes Championships -14 (70-67-65=202) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Lehman
4 13. April 1997 The Masters -18 (70-66-65-69=270) 12 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Kite
5 18. Mai 1997 GTE Byron Nelson Golf Classic -17 (64-64-67-68=263) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lee Rinker
6 6. Juli 1997 Motorola Western Open -13 (67-72-68-68=275) 3 Schläge NeuseelandNeuseeland Frank Nobilo
7 10. Mai 1998 BellSouth Classic -17 (69-67-63-72=271) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jay Don Blake
8 14. Feb. 1999 Buick Invitational -22 (68-71-62-65=266) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Billy Ray Brown
9 6. Juni 1999 Memorial Tournament -15 (68-66-70-69=273) 2 Schläge FidschiFidschi Vijay Singh
10 4. Juli 1999 Motorola Western Open (2) -15 (68-66-68-71=273) 3 Schläge KanadaKanada Mike Weir
11 15. Aug. 1999 PGA Championship -11 (70-67-68-72=277) 1 Schlag SpanienSpanien Sergio García
12 29. Aug. 1999 NEC Invitational -10 (66-71-62-71=270) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mickelson
13 24. Okt. 1999 National Car Rental Golf Classic Disney (2) -17 (66-66-66-73=271) 1 Schlag SudafrikaSüdafrika Ernie Els
14 31. Okt. 1999 THE TOUR Championship -15 (67-66-67-69=269) 4 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Davis Love III
15 11. Nov. 1999 American Express Championship -6 (71-69-70-68=278) Playoff SpanienSpanien Miguel Ángel Jiménez
16 9. Januar 2000 Mercedes Championships (2) -16 (71-66-71-68=276) Playoff SudafrikaSüdafrika Ernie Els
17 7. Feb. 2000 AT&T Pebble Beach National Pro-Am -15 (68-73-68-64=273) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Gogel
18 19. März 2000 Bay Hill Invitational -18 (69-64-67-70=270) 4 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Davis Love III
19 28. Mai 2000 Memorial Tournament (2) -19 (71-63-65-70=269) 5 Schläge SudafrikaSüdafrika Ernie Els
20 18. Juni 2000 US Open -12 (65-69-71-67=272) 15 Schläge SudafrikaSüdafrika Ernie Els, SpanienSpanien Miguel Ángel Jiménez
21 23. Juli 2000 The Open Championship -19 (67-66-67-69=269) 8 Schläge DanemarkDänemark Thomas Bjørn, SudafrikaSüdafrika Ernie Els
22 20. Aug. 2000 PGA Championship (2) -18 (66-67-70-67=270) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bob May
23 27. Aug. 2000 NEC Invitational (2) -21 (64-61-67-67=259) 11 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Justin Leonard, WalesWales Phillip Price
24 10. Sept. 2000 Bell Canadian Open -22 (72-65-64-65=266) 1 Schlag NeuseelandNeuseeland Grant Waite
25 18. März 2001 Bay Hill Invitational (2) -15 (71-67-66-69=273) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mickelson
26 25. März 2001 The PLAYERS Championship -14 (72-69-66-67=274) 1 Schlag FidschiFidschi Vijay Singh
27 8. April 2001 The Masters (2) -16 (70-66-68-68=272) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Duval
28 3. Juni 2001 Memorial Tournament (3) -17 (68-69-68-66=271) 7 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Paul Azinger, SpanienSpanien Sergio García
29 26. Aug. 2001 NEC Invitational (3) -12 (66-67-66-69=268) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Furyk
30 17. März 2002 Bay Hill Invitational (3) -13 (67-65-74-69=275) 4 Schläge NeuseelandNeuseeland Michael Campbell
31 14. April 2002 The Masters (3) -12 (70-69-66-71=276) 3 Schläge SudafrikaSüdafrika Retief Goosen
32 16. Juni 2002 US Open (2) -3 (67-68-70-72=277) 3 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mickelson
33 11. Aug. 2002 Buick Open -17 (67-63-71-70=271) 4 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Fred Funk, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brian Gay,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark O'Meara, MexikoMexiko Esteban Toledo
34 22. Sept. 2002 American Express Championship (2) -25 (65-65-67-66=263) 1 Schlag SudafrikaSüdafrika Retief Goosen
35 16. Feb. 2003 Buick Invitational (2) -16 (70-66-68-68=272) 4 Schläge SchwedenSchweden Carl Pettersson
36 2. März 2003 Accenture Match Play Championship Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Toms
37 23. März 2003 Bay Hill Invitational (4) -19 (70-65-66-68=269) 11 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stewart Cink, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brad Faxon,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kenny Perry, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirk Triplett
38 6. Juli 2003 Western Open (3) -21 (63-70-65-69=267) 5 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rich Beem
39 5. Okt. 2003 American Express Championship (3) -6 (67-66-69-72=274) 2 Schläge AustralienAustralien Stuart Appleby, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tim Herron,
FidschiFidschi Vijay Singh
40 29. Feb. 2004 Accenture Match Play Championship (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Davis Love III
41 23. Jan. 2005 Buick Invitational (3) -16 (69-63-72-68=272) 3 Schläge EnglandEngland Luke Donald, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Howell III,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Tom Lehman
42 6. März 2005 Ford Championship at Doral -24 (65-70-63-66=264) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Phil Mickelson
43 10. April 2005 The Masters (4) -12 (74-66-65-71=276) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris DiMarco
44 17. Juli 2005 The Open Championship (2) -14 (66-67-71-70=274) 5 Schläge SchottlandSchottland Colin Montgomerie
45 21. Aug. 2005 NEC Invitational (4) -6 (66-70-67-71=274) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris DiMarco
46 9. Okt. 2005 American Express Championship (4) -10 (67-68-68-67=270) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten John Daly
47 29. Jan. 2006 Buick Invitational (4) -10 (71-68-67-72=278) Playoff AustralienAustralien Nathan Green, SpanienSpanien José María Olazábal
48 5. März 2006 Ford Championship at Doral (2) -20 (64-67-68-69=268) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten David Toms, KolumbienKolumbien Camilo Villegas
49 23. Juli 2006 The Open Championship (3) -18 (67-65-71-67=270) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris DiMarco
50 6. Aug. 2006 Buick Open (2) -24 (66-66-66-66=264) 3 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Furyk
51 20. Aug. 2006 PGA Championship (3) -18 (69-68-65-68=270) 5 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Shaun Micheel
52 27. Aug. 2006 Bridgestone Invitational (5) -10 (67-64-71-68=270) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stewart Cink
53 4. Sept. 2006 Deutsche Bank Championship -20 (66-72-67-63=268) 2 Schläge FidschiFidschi Vijay Singh
54 1. Okt. 2006 American Express Championship (5) -23 (63-64-67-67=261) 8 Schläge EnglandEngland Ian Poulter, AustralienAustralien Adam Scott
55 28. Jan. 2007 Buick Invitational (5) -15 (66-72-69-66=273) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Charles Howell III
56 25. März 2007 CA Championship (6) -10 (71-66-68-73=278) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Brett Wetterich
57 7. Mai 2007 Wachovia Championship -13 (70-68-68-69=275) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Steve Stricker
58 5. Aug. 2007 Bridgestone Invitational (6) -8 (68-70-69-65=272) 8 Schläge EnglandEngland Justin Rose, SudafrikaSüdafrika Rory Sabbatini
59 12. Aug. 2007 PGA Championship (4) -8 (71-63-69-69=272) 2 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Woody Austin
60 9. Sept. 2007 BMW Championship (4) -22 (67-67-65-63=262) 2 Schläge AustralienAustralien Aaron Baddeley
61 16. Sept. 2007 THE TOUR Championship (2) -23 (64-63-64-66=257) 8 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mark Calcavecchia, Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Zach Johnson
62 27. Jan. 2008 Buick Invitational (6) -19 (67-65-66-71=269) 8 Schläge JapanJapan Ryuji Imada
63 24. Febr. 2008 Accenture Match Play Championship (3) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Stewart Cink
64 16. März 2008 Arnold Palmer Invitational (5) -10 (70-68-66-66=270) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bart Bryant
65 16. Juni 2008 US Open (3) -1 (72-68-70-73=283) Playoff Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Rocco Mediate
66 29. März 2009 Arnold Palmer Invitational (6) -5 (68-69-71-67=275) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sean O'Hair
67 7. Juni 2009 Memorial Tournament (4) -12 (69-74-68-65=276) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Furyk
68 5. Juli 2009 AT&T National -13 (64-66-70-67=267) 1 Schlag Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Hunter Mahan
69 2. Aug. 2009 Buick Open (3) -20 (71-63-65-69=268) 3 Schläge AustralienAustralien Greg Chalmers, AustralienAustralien John Senden
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Roland Thatcher
70 9. Aug. 2009 Bridgestone Invitational (7) -12 (68-70-65-65=268) 4 Schläge AustralienAustralien Robert Allenby, IrlandIrland Pádraig Harrington
71 13. Sept. 2009 BMW Championship (5) -19 (68-67-62-68=265) 8 Schläge Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Furyk, AustralienAustralien Marc Leishman

European-Tour-Siege (38)

Legende
Major Turniere (14)
World Golf Championships (16)
Andere European-Tour-Turniere (8)
Nr. Datum Turnier Sieg-Score Vorsprung Zweitplatzierte
1 25. Jan. 1998 Johnnie Walker Classic -9 (72-71-71-65=279) Playoff SudafrikaSüdafrika Ernie Els
2 24. Mai 1999 Deutsche Bank - SAP Open TPC of Europe -15 (69-68-68-68=273) 3 Schläge SudafrikaSüdafrika Retief Goosen
3 19. Nov. 2000 Johnnie Walker Classic -25 (68-65-65-65=263) 3 Schläge AustralienAustralien Geoff Ogilvy
4 20. Mai 2001 Deutsche Bank - SAP Open TPC of Europe -22 (69-68-63-66=266) 4 Schläge NeuseelandNeuseeland Michael Campbell
5 19. Mai 2002 Deutsche Bank - SAP Open TPC of Europe -20 (69-67-64-68=268) Playoff SchottlandSchottland Colin Montgomerie
6 5. Febr. 2006 Dubai Desert Classic -19 (67-66-67-69=269) Playoff SudafrikaSüdafrika Ernie Els
7 3. Febr. 2008 Dubai Desert Classic -14 (65-71-73-65=274) 1 Schlag DeutschlandDeutschland Martin Kaymer
8 15. Nov. 2009 Australian Masters -14 (66-68-72-68=274) 2 Schläge AustralienAustralien Greg Chalmers

Sämtliche Siege bei Major-Turnieren und WGC-Turnieren zählen auch als Siege auf der European Tour, werden hier jedoch nicht näher aufgelistet. Für eine genaue Auflistung siehe oben.

Weitere Profi-Siege (18)

  • 1997 (1) Asian Honda Classic (Asien Tour)
  • 1998 (1) PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 1999 (3) WGC-World Cup (inoffizielles Turnier), WGC-World Cup: Team (inoffizielles Turnier - mit Mark O’Meara), PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2000 (2) WGC-World Cup: Team (inoffizielles Turnier - mit David Duval), PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2001 (2) Target World Challenge (USA - inoffizielles Turnier), PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2002 (1) PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2004 (2) Dunlop Phoenix (Japan Golf Tour), Target World Challenge (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2005 (2) Dunlop Phoenix (Japan Golf Tour), PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2006 (2) PGA Grand Slam of Golf (USA - inoffizielles Turnier), Target World Challenge (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2007 (1) Target World Challenge (USA - inoffizielles Turnier)
  • 2009 (1) Notah Begay III Foundation Challenge (USA - inoffizielles Turnier)

Amateur-Siege (21)

  • 1984 (1) Junior World Golf Championships (Jungen 10-und jünger)
  • 1985 (1) Junior World Golf Championships (Jungen 10-und jünger)
  • 1988 (1) Junior World Golf Championships (Jungen 11-12)
  • 1989 (1) Junior World Golf Championships (Jungen 13-14)
  • 1990 (2) Junior World Golf Championships (Jungen 13-14), Insurance Youth Golf Classic
  • 1991 (3) US Junior Amateur Championship, Junior World Golf Championships (Jungen 15-17), Orange Bowl International Junior
  • 1992 (2) US Junior Amateur Championship, Insurance Youth Golf Classic
  • 1993 (1) US Junior Amateur Championship
  • 1994 (3) US Amateur Championship, Western Amateur, Pacific Northwest Amateur
  • 1995 (2) US Amateur Championship, College All-America Golf Classic
  • 1996 (4) US Amateur Championship, NCAA Division I Championship, NCAA West Regional, Pac-10 Championship

Weltranglistenerster

Start-Datum End-Datum Wochen ungefähre Zeit
15. Juni 1997 21. Juni 1997 1 7 Tage
6. Juli 1997 6. September 1997 9 2 Monate
11. Januar 1998 11. April 1998 13 3 Monate
10. Mai 1998 16. Mai 1998 1 7 Tage
14. Juni 1998 27. März 1999 41 9 Monate, 13 Tage
4. Juli 1999 7. August 1999 5 1 Monat, 3 Tage
15. August 1999 4. September 2004 264 5 Jahre, 20 Tage
6. März 2005 19. März 2005 2 14 Tage
10. April 2005 21. Mai 2005 6 1 Monat, 11 Tage
12. Juni 2005 31. Oktober 2010 281 5 Jahre, 4 Monate, 3 Wochen

United States National Team-Teilnahmen

Amateur

Profi

PGA TOUR-Karriere

Jahr Starts Cuts geschafft Siege (Majors) 2. 3. Top 10 Top 25 Preisgeld (US$) Geldranglisten-Rang Ø Schläge (Rang)
1996 8 8 2 0 2 5 7 790.594 24 69,44
1997 21 20 4 (1) 1 1 9 14 2.066.833 1 69,10 (2.)
1998 20 19* 1 2 2 13 17 1.841.117 4 69,21 (2.)
1999 21 21 8 (1) 1 2 16 18 6.616.585 1 68,43 (1.)
2000 20 20 9 (3) 4 1 17 20 9.188.321 1 67,79 (1.)
2001 19 19 5 (1) 0 1 9 18 6.687.777 1 68,81 (1.)
2002 18 18 5 (2) 2 2 13 16 6.912.625 1 68,56 (1.)
2003 18 18 5 2 0 12 16 6.673.413 2 68,41 (1.)
2004 19 19 1 3 3 14 18 5.365.472 4 69,04 (3.)
2005 21 19 6 (2) 4 2 13 17 10.628.024 1 68,66 (1.)
2006 15 14 8 (2) 1 1 11 13 9.941.563 1 68,11 (1.)
2007 16 16 7 (1) 3 0 12 15 10.867.052 1 67,79 (1.)
2008 6 6 4 (1) 1 0 6 6 5.775.000 2 67,65††
2009 17 16 6 3 0 14 16 10.508.163 1 68,05 (1.)
2010 12 11 0 0 0 2 7 1.294.765 68 70,32††
2011* 8 7 0 0 0 2 3 660.238 117 70,46 (58.)
Karriere** 259 251 71 (14) 27 17 168 221 94.817.542 1

Stand: 9. Oktober 2011 (nach der Frys.com Open)

  • Grün für ersten Platz, gelb für Top Ten Platzierung
  • * Woods hat sich 1998 bei der AT&T Pebble Beach National als Pro-Am für die dritte Runde qualifiziert, jedoch wegen der Verspätungen durch Regen zurückgezogen. Dies wird offiziell als verpasster Cut gewertet.
  • Woods wurde 1996 nicht für die Kategorie Ø Schläge berücksichtigt, da er den Großteil der Saison als Amateur absolviert hat und nicht genügend Turniere als Profi gespielt hat.
  • PGA Tour Rekord
  • Woods hat die in den Jahren 1992-1996 gespielten 14 PGA Turniere als Amateur absolviert. Sein bestes Ergebnis hierbei war ein geteilter 22. Rang bei The Open Championship 1996.
  • †† Die Saison 2008 musste Woods verletzungsbedingt nach den US Open beenden. Somit wird er wegen der zu geringen Zahl an gespielten Turnieren auch nicht in der Kategorie Ø Schläge geführt. Auch 2010 erreichte er nicht die Mindestzahl an Turnieren, um offiziell gewertet zu werden.

Das mit Abstand meiste Geld verdient er mit Werbeverträgen. Zwar ging sein Einkommen nach Bekanntwerden seiner Affären und dem damit verbundenen Absprung mehrerer Sponsoren um ca. zehn Prozent zurück, dennoch führt er die List der bestverdienenden Sportler in der Zeit von Juli 2009 bis Juni 2010 an. Mit 90,5Mio. US$ liegt er deutlich vor dem zweitplatzierten Roger Federer mit 61,7Mio. US$ bzw. dem drittplatzierten Phil Mickelson mit 61,6Mio. US$. [18]

Siehe auch

 Commons: Tiger Woods – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Forbes.com: The Celebrity 100
  2. Forbes.com: Sports' First Billion Dollar Man
  3. http://web.tigerwoodsfoundation.org/aboutTWF/whatWeDo
  4. http://www.charitynavigator.org/index.cfm?bay=search.summary&orgid=8100
  5. Ehe von Tiger Woods nach Sexskandal geschieden in Spiegel Online vom 23. August 2010
  6. [1] (Zweiter Absatz)
  7. http://www.golf-mallorca.com/Golfinfos-Golf-Profis-Tiger-Woods/215.html
  8. http://steckbriefe.com/steckbrief.php?id=20
  9. http://www.infoplease.com/spot/tigertime1.html
  10. http://www.welt.de/print-welt/article589735/Tiger_Woods_bricht_auch_den_Preisgeld_Rekord.html
  11. http://sportsillustrated.cnn.com/golf/pga/features/tiger/timeline/
  12. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,663959,00.html
  13. tagesschau.de: Tiger Woods macht Pause (nicht mehr online verfügbar)
  14. http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/eishockey/sporttickerdepartment/urnnewsmlwwwsda-atsch20100101brz006_1.4412724.html
  15. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/sport/aktuell/2364078_Woods-verliert-Sponsor-um-Sponsor.html
  16. http://golf.de/publish/spieler.cfm?objectid=60083904
  17. http://www.tagesspiegel.de/sport/doping/Golf-Tiger-Woods;art2650,2977406
  18. http://sportsillustrated.cnn.com/specials/fortunate50-2010/?eref=sihp

Weblinks


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