Tiefenbach (bei Passau)

Tiefenbach (bei Passau)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Tiefenbach
Tiefenbach (bei Passau)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Tiefenbach hervorgehoben
48.62444444444413.398888888889373
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Passau
Höhe: 373 m ü. NN
Fläche: 49,67 km²
Einwohner:

6.683 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 135 Einwohner je km²
Postleitzahl: 94113
Vorwahl: 08509
Kfz-Kennzeichen: PA
Gemeindeschlüssel: 09 2 75 151
Gemeindegliederung: 78 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gemeinde Tiefenbach
Pilgrimstr. 2
94113 Tiefenbach
Webpräsenz: www.gemeinde-tiefenbach.de
Bürgermeister: Georg Silbereisen (CSU)
Lage der Gemeinde Tiefenbach im Landkreis Passau
Landkreis Deggendorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Freyung-Grafenau Passau Witzmannsberg Windorf Wegscheid Vilshofen an der Donau Untergriesbach Tittling Tiefenbach (bei Passau) Thyrnau Tettenweis Sonnen Salzweg Ruhstorf an der Rott Ruderting Rotthalmünster Pocking Ortenburg Obernzell Neukirchen vorm Wald Neuhaus am Inn Neuburg am Inn Malching Kößlarn Kirchham (Landkreis Passau) Hutthurm Hofkirchen (Donau) Hauzenberg Haarbach Bad Griesbach im Rottal Fürstenzell Fürstenstein Eging am See Büchlberg Breitenberg (Niederbayern) Beutelsbach Bad Füssing Aldersbach Aidenbach Aicha vorm Wald ÖsterreichKarte
Über dieses Bild
Die Pfarrkirche St. Margareta

Tiefenbach ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Passau.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Geografische Lage

Tiefenbach liegt in der Region Donau-Wald, in einem der südlichsten Ausläufer des Bayerischen Waldes nord-westlich der Ilz und nördlich der Donau an der B 85. Tiefenbach befindet sich nur 9 km nördlich der Universitäts- und Dreiflüssestadt Passau. Nach Tittling sind es 15 km, bis Grafenau 32 km und zur Bundesautobahn 3 (Ausfahrt Passau-Nord) 7 km.

Nachbargemeinden

Gemeindegliederung

Die politische Gemeinde Tiefenbach hat 78 amtlich benannte Ortsteile[2]:

  • Allerting
  • Alter Pfarrhof
  • Antesberg
  • Bäckerreut
  • Boderding
  • Brauchsdorf
  • Buch
  • Dornreut
  • Eben
  • Eckhof
  • Epping
  • Fatting
  • Frauenmühle
  • Gablöd
  • Geferting
  • Gerlesberg
  • Gern
  • Gotting
  • Götzing
  • Gramming
  • Grubmühle
  • Hafning
  • Haidreuth
  • Haselbach
  • Haselham
  • Haselmühle
  • Hauzenberg
  • Hirzing
  • Hof
  • Hörmannsberg
  • Irring
  • Kafferding
  • Kiesling
  • Kirchberg vorm Wald
  • Kronreut
  • Lapperding
  • Leithen
  • Lengfelden
  • Lindach
  • Lohhof
  • Maierhof
  • Mausmühle
  • Mittermühl
  • Moos
  • Neuhaus
  • Niedernhart
  • Oberhaselbach
  • Oberjacking
  • Oberkaining
  • Oberkogl
  • Oberndorf
  • Oberöd
  • Ötzing
  • Permeting
  • Petermühl
  • Prexlmühl
  • Ranzing
  • Rast
  • Reisach
  • Rettenberg
  • Reut
  • Ritzing
  • Rötzing
  • Schlott
  • Schmidöd
  • Schnelling
  • Schwaiberg
  • Seining
  • Streicherberg
  • Thal
  • Thalham
  • Tiefenbach
  • Unterjacking
  • Unterkaining
  • Unterkogl
  • Vollerding
  • Weberreut
  • Wilmerting

Es gibt die Gemarkungen Haselbach, Kirchberg und Tiefenbach.

Geschichte

Tiefenbach war schon früh im Besitz der Bischöfe von Passau, die es den Grafen von Hals und anderen Adelsfamilien als Lehen überließen. Die Familie Sünzl von Söldenau war seit 1613 mit der Hofmark Tiefenbach belehnt und auf Schloss Weideneck bei Tiefenbach ansässig. Der Inhaber war bis zum Verkauf der Hofmark durch Jakob Ferdinand Graf von Thun an den Bischof von Passau 1690 Grund- und Niedergerichtsherr, Tiefenbach gehörte fortan zum Hochstift Passau. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort zu Bayern. Tiefenbach war einer der wenigen Teile des Hochstiftes, die bereits 1803 an Bayern fielen.

Da die alte Kirche baufällig war, wurde von 1842 bis 1844 die heute vorhandene Kirche erbaut und am 12. Oktober 1848 zu Ehren der hl. Margaretha geweiht. 1855 zählte das Dorf außer der Pfarrkirche 16 Häuser.

Die heutige Gemeinde wurde aus den drei von 1818 bis 1972 selbstständigen Gemeinden Haselbach und Tiefenbach sowie dem größeren Teil der Gemeinde Kirchberg vorm Wald gebildet. Der Rest der Gemeinde Kirchberg mit dem Ortsteil Schalding links der Donau und dem Weiler Minihof (früher Mimming) wurde in die Stadt Passau eingemeindet und dort dem neu gebildeten Stadtteil Hacklberg zugeschlagen.

Einwohnerentwicklung

  • 1970: 4.509 Einwohner
  • 1987: 5.930 Einwohner
  • 2000: 6.725 Einwohner

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat umfasst 20 Personen, darunter eine Frau. Vertreten sind CSU, SPD, Bürgerliche Wähler, Freie Wähler und Grüne und setzt sich seit der Kommunalwahl am 2. März 2008 wie folgt zusammen:

Bürgermeister

1. Bürgermeister ist Georg Silbereisen (CSU), der bei der Kommunalwahl 2008 mit 65,32 % der gültigen Stimmen im ersten Wahlgang gewählt wurde.

Finanzen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.438.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 490.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 4, im produzierenden Gewerbe 345 und im Bereich Handel und Verkehr 187 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 185 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2177. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 14 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 181 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2244 ha, davon waren 768 ha Ackerfläche und 1472 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Die wichtigste Straße des Ortes ist die Bundesstraße 85 von Regen nach Passau.

Von 1890 bis 1982 gab es für den Ortsteil Unterjacking einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Passau–Freyung. Danach wurde er bis 2002 nur noch von Sonderfahrten bedient. Seit dem 16. Juli 2011 wird dieser Haltepunkt im Rahmen des Freizeitverkehrsprojektes Donau-Moldau wieder an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen im Sommerhalbjahr und zu Sonderfahrten ganzjährig angefahren.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 200 Kindergartenplätze mit 214 Kindern
  • Volksschulen: 3 mit 42 Lehrern und 680 Schülern

Persönlichkeiten

Der Volksmusik-Fernsehmoderator Florian Silbereisen wurde am 4. August 1981 in Tiefenbach geboren.

Einzelnachweise

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111117/220517&attr=OBJ&val=762

Weblinks

 Commons: Tiefenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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