1. FC Hersbruck

1. FC Hersbruck
1. FC Hersbruck
Voller Name 1. FC Hersbruck e. V.
Gegründet 26. April 1906
Vereinsfarben Weiß-Schwarz
Stadion Alexander-von-Heyking-Sportanlage
Plätze
Vorstand Karl-Günther Maul
Trainer Tobias Maus
Homepage www.fchersbruck.de
Liga Bezirksoberliga Mittelfranken
2010/11 9. Platz
Trikotfarben
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Heim
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Auswärts

Der 1. FC Hersbruck ist ein Fußballverein aus Hersbruck.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Gründung

Der Verein wurde am 26. April 1906 gegründet, erst ab 1923 spielte man auf einem eigenen Sportplatz. Das Eröffnungsspiel gegen den Fußballverein Amberg, dem heutigen FC Amberg, brachte dem Club einen 3:2 Erfolg.

Aufstieg in die A-Klasse

In den 20er Jahren erfolgte nach der Meisterschaft der B-Klasse der Aufstieg in die A-Klasse. Im Jahre 1925 erfocht der Verein gegen Eibach 07 die Meisterschaft der Abteilung 11 im Gau Nürnberg. Im ersten Spiel gegen den FC Stein um die Gaumeisterschaft der A-Klasse errang der Club einen Sieg, im entscheidenden Stichkampf im Rückspiel verlor er jedoch.

Nachkriegsdeutschland

Unter den alliierten Militärgesetzen hörte zunächst jede Vereinstätigkeit auf. Nachdem der erste Schock überwunden war, kamen einige Unentwegte des Clubs im Herbst 1945 im „Gärtlein“ zusammen um über die notwendigen Maßnahmen zu beraten, die für das Wiederaufleben des Fußballsports in Hersbruck notwendig waren. Das Ergebnis dieser Zusammenkunft war, dass bei der Militärregierung der Antrag auf Zulassung des 1. FC Hersbruck gestellt wurde. Die Lizenz wurde Anfang 1946 erteilt. Bald kam es wieder zu einem geregelten Spielbetrieb.

Der Bayerische Landessportverband hatte sich konstituiert, seine Fachverbände setzten sich tatkräftig für die Wiederbelebung des sportlichen Gedankens im ganzen Lande ein. Die neue Organisation brachte auch im Bereich Fußball eine neue Klasseneinteilung. Dem FCH wurde aufgrund der früheren Spielstärkedie Bezirksklasse 11 zugeteilt. Die Gegner waren andere Vereine des Pegnitztales, wie Auerbach, der Nachbarort Reichenschwand, Schnaittach, Pommelsbrunn, Happurg und Vorra.

Schon im darauf folgenden Jahr 1947 kam Spielberechtigung für die nächsthöhere Klasse, da der Club wieder eine schlagkräftige Mannschaft zur Verfügung hatte. Auch hier mischte der Club oben mit und sicherte sich die Zugehörigkeit zur A-Klasse. Nachdem in den Spieljahren 1949/50 und 1950/51 der Aufstieg schon so gut wie sicher schien, die Mannschaft aber jedes Mal noch unmittelbar vor dem Ziel abgefangen wurde, ist ihr im dritten Anlauf, im Spieljahr 1951/52, der Aufstieg gelungen. Die großartige Kameradschaft und nicht zuletzt die Arbeit des im Frühjahr 1951 verpflichteten Trainers Scherm haben diesen Erfolg ermöglicht.

Neuer Sportplatz und Aufstieg in die Bayernliga

In den 50er Jahren nahm der Club enorm an Mitgliedern zu und der Sportplatz an der Happurger Straße reichte längst nicht mehr aus. Der bislang gepachtete Platz in der Schnödi wurde 1957 käuflich erworben und instand gesetzt. Um den Anforderungen zu entsprechen, war das Gelände aber immer noch nicht groß genug. 1958 wurde ein angrenzendes Grundstück erworben. Der alte Sportplatz an der Happurger Straße wurde verkauft. Nach gründlicher Planung wurde der Ausbau des neuen Geländes in Angriff genommen und auch ein ansprechendes Umkleidehaus erstellt. Insgesamt 3566 Stunden leisteten die Mitglieder freiwillige Arbeit. Die Erneuerung des B-Platzes wurde vor 1961 durchgeführt und der A-Platz bereits 1962 bespielbar. Eine repräsentative Sportplatzanlage war geschaffen.

Im Spieljahr 1958/59 wurde die Meisterschaft in der 2. Amateurliga erfochten und damit der Aufstieg in die Bayernliga. Die Position in der Bayernliga konnte zwar nur ein Jahr erhalten werden, aber der Kampfgeist und der Zusammenhalt feierten einen weiteren Triumph mit dem Wiederaufstieg in die Bayernliga 1961. Spannende Spiele wurden ausgetragen, sogar die Meistermannschaft des 1. FC Nürnberg gastierte hier, gegen die der Club das „neue Stadion“ 1961 einweihen durfte. Zwar war das Spiel sehr einseitig, doch die Fans des FCH waren dennoch stolz. In der Hersbrucker Zeitung konnte man am nächsten Tag folgendes lesen:

Ein gelber Lederball, zwei repräsentierende Bürgermeister, drei sachlich schwarz gekleidete Schieds- und Linienrichter, vier Blumensträuße, fünf pralle Geldsäckchen, sechs abgekämpfte Kassiere, sieben Polizisten, zweimal elf Spieler, vierzehn Tore, ein halbes Hundert Autogrammjäger, an die 1000 Kraftfahrzeuge, über 5000 Zuschauer, Fahnen… und über allem eine strahlende Sonne – das ist die Telegramm-Bilanz des „Ereignisses des Jahres“, wie Clubvorsitzender Ludwig Reiß das „große Spiel“ am Dienstagabend nannte.

In der Saison Spieljahr 1965/66 stieg der Verein in die Bezirksliga ab, 1969 erfolgte ein neuerlicher Abstieg in die A-Klasse.

Aktuelles

In der Saison 2011/12 spielt der 1. FC Hersbruck in der Bezirksoberliga Mittelfranken. Der Ex-Profifußballer Reinhold Daschner trat 2007 in Hersbruck seine erste Trainerstelle als Spielertrainer an und verpasste mit der Mannschaft in der Folgesaison nur knapp den Aufstieg in die Landesliga. Harald Gerstner löste Daschner im Oktober 2009 als Trainer ab.

Weblinks

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