St. Andrew's Cathedral


St. Andrew's Cathedral

Die St. Andrew’s Cathedral von Wells in Somerset, England ist der Sitz des Bischofs von Bath und Wells.

Die um 1260 vollendete Westfassade mit ihren fast 300 mittelalterlichen Statuen

Inhaltsverzeichnis

Kathedrale St. Andreas (Wells)

Grundriss der St.Andrew’s Cathedral

Der Beginn der gotischen Baukunst in England wird allgemein mit dem Ostabschluss der Kathedrale von Canterbury 1175 angenommen, die eigentliche englische Gotik aber, das Early English, setzt mit dem Neubau der Kathedrale von Wells 1180 und Lincoln 1192 ein.

Wells ist nach Canterbury die früheste gotische Kirche, die vollständig mit Spitzbögen ausgestattet ist. Sie ist neben Kathedrale von Salisbury das Hauptwerk der englischen Frühgotik, enthält aber auch Teile aus hoch- und spätgotischer Zeit. Die gesamte Anlage ist sehr gut erhalten und bietet insgesamt „eines der vollkommendsten Bilder des ganzen europäischen Mittelalters“ [1].

Das Wort „Wells“ bedeutet „Quellen“ und die Kathedrale liegt dementsprechend in einer wasserreichen Landschaft. Nach der Überlieferung stiftete Königin Ina von Wessex bereits zu Beginn des 8. Jahrhunderts eine dem hl. Andreas geweihte Kirche.

Gegründet wurde das Bistum Somerset im Jahr 909. Im 12. Jahrhundert wurde es kurzfristig nach Bath verlegt. Erst unter Bischof Robert of Lewes kam Wells wieder zu Ehren. Von nun an wählten die Kanoniker von Wells und Bath zusammen den Bischof. Zwar wird die Abtei von Bath 1543 von Heinrich VIII. aufgehoben, aber der Bischof nannte sich weiter als „von Bath und Wells“. [2]

Der Vorgängerbau der gotischen Kathedrale ist in seinem Aussehen und seiner Lage bis heute unklar. Jedenfalls hat sich der gotische Neubau nicht nach ihm gerichtet, sondern konnte ohne Vorbedingungen geplant werden.

Mit dem Bau der heutigen Anlage wurde unter Bischof Reginald de Bohun († 1191) im ausgehenden 12. Jahrhundert begonnen (zwischen 1186 und 1191). Begonnen wurde mit den drei Westjochen des dreischiffigen Chores, dem dreischiffigen Querhaus, der Vierung und dem östlichen Joch des Langhauses. Unter Bischof Jocelin Trotman (1206–1242) wurde das Langhaus vollendet (1220 – 1239 Weihe). Er war einer der Unterzeichner der Magna Carta. Den Rang einer „Kathedrale“ erhielt Wells erst 1245.

Der erste namentlich bekannte Architekt in Wells war Adam Lock; er starb 1229. Sein Nachfolger wurde Thomas Norrey.

Das Grundmuster besteht aus spitzbogigen Arkaden auf reich gegliederten kreuzförmigen Pfeilern mit 24 vorgelegten beziehungsweise eingestellten Diensten, die jeweils in Dreiergruppen geordnet sind. Dadurch erscheinen die Stützen sehr massiv. Das Triforium erscheint wie ein langes Band identischer Spitzbogenfolgen. Darüber folgt der Lichtgaden mit einem tiefen Laufgang und mit zwei weit außen sitzenden Fenstern in jedem Joch. Die Gewölbedienste setzen zwischen den Triforiumsbögen auf Konsolen auf, so dass insgesamt eine starke Horizontalwirkung entsteht. Das Gewölbe ist nicht mehr sechsteilig, sondern vierteilig.

Das Langhaus hat mit seinen zehn Jochen eine Länge von 113 Metern. Allerdings ist der Chor mit seinen sechs Jochen und einem eigenen Querschiff von ungefähr gleicher Größe. Die Existenz von zwei Querhäusern ist ein Kennzeichen englischer Bauten. Das Motiv stammt wahrscheinlich von der Abteikirche von Cluny in Burgund.[3]

Westfassade

Die Westfassade aus grauem Sandstein wurde als letzter Teil des frühgotischen Neubaus zwischen 1220 und 1240 in ihren unteren Teilen errichtet. Sie hat eine Breite 49 Metern und verfolgt damit ähnliche die Waagerechte betonende Prinzipien wie das Langhaus. Sie besitzt zwei niedrige, wie abgeschnitten wirkende Türme und sehr kleine Portale innerhalb eines übermäßig hohen Gebäudesockels.

„In Wells fand die englische Vorliebe für Fassaden, die wie große Gitterwände oder Retabel die Skulpturen zur Schau stellen, ihre großartigste Verwirklichung.“. [4] Die Strebepfeiler zeigen in den zwei übereinander stehenden Figurennischen im Hauptgeschoß bedeutende Figuralplastik. Die gesamte Fassade war mit insgesamt 176 Figuren ausgestattet, der „reichste und schönste Figurenzyklus der englischen Gotik“. [5] Erhalten sind 127 große Figuren. Es fehlen heute allerdings die Farbgebung und die Vergoldungen. Es sind noch Kugelspuren erhalten, die auf ikonoklastische Aktionen reformatorischer Eiferer schließen lassen (die Zahl der Figuren an der Fassade schwankt in der Literatur, jenachdem ab welcher Größe sie mitgezählt werden. Man findet auch Angaben von ursprünglich 400 Figuren.).

Die Türme stehen nicht wie auf dem Festland über Seitenschiffjochen, sondern seitlich „neben“ dem Langhaus. Sie sind in dieser Form wahrscheinlich nicht gewollt, sondern blieben unvollendet. Man hat sich während der späteren Bauarbeiten statt dessen entschlossen, einen mächtigen Vierungsturm zu errichten.

Das Obergeschoss des Südturms wurde zwischen 1367 und 1386 unter Leitung des Architekten William Wynford gebaut. Er war einer der führenden Architekten seiner Zeit. Für den König war er außerdem in Windsor tätig, am „New College“ in Oxford und an der Winchester Cathedral.

Der Nordturms der Fassade folgte zwischen 1407 und 1427 unter Bischof Stafford (1425–43), ebenfalls nach Plänen Wynfords. Stafford hatte von seinem Vorgänger Bubwith eine testamentarische Verfügung übernommen, die ihm finanzielle Freiheit gewährte. Bubwith ist mit seinem Wappen auf diesem Turm vertreten, zu dem ursprünglich auch eine Figur gehörte.

Insgesamt wurde an der Vollendung der Fassade mit ihrem riesigen Skulpturenprogramm bis weit in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts hinein gearbeitet. Danach entschloss sich das Kapitel, es den Vorbildern von Westminster, Salisbury und Lincoln gleichzutun und ein Kapitelhaus zu errichten.

Kapitelhaus

Der Kapitelsaal (Chapter-House) ist vom nördlichen Chorseitenschiff über eine berühmte, häufig fotografierte, kunstvoll gestaltete Treppe zugänglich. Er ist – der Tradition gemäß – achteckig und ausnahmsweise zweigeschossig. Das Untergeschoß ist kryptenartig derb gestaltet und diente als Schatzkammer. Vollendet wurde er 1319. Der Mittelpfeiler ist mit 16 schlanken Diensten aus schwarzem Purbeck-Marmor umstanden, darüber erheben sich Fächer aus 32 Rippen. Von jeder Polygonecke strahlen 11 Rippen aus, sodass der kleine Raum mit 44 Rippenpaaren, acht Radialrippen und einer im Achteck umlaufenden Scheitelrippe überwölbt ist.

Retrochor

Der Retrochor wurde zwischen 1320 und 1363 erbaut. Aus der gleichen Zeit stammt der Neubau der drei Ostchorjoche (Presbyterium) und das Obergeschoss seiner westlichen Joche. Die Fenster zeigen sowohl das geometrische Zellenmaßwerk (um 1325) wie das Flammenmaßwerk (flowing tracery, um 1360), das seit etwa 1370 nach Frankreich übergreift und dort als „style flamboyant“ bekannt wird und ab circa 1400 den ganzen Kontinent beherrscht.

Die Chorerweiterung war notwendig geworden, weil der Pilgerstrom sehr zugenommen hatte. Wells hatte mittlerweile einen eigenen „Heiligen“. 1302 war Bischof William de Marchia gestorben. Nach einem „heiligenmäßigen“ Leben hatte die lokale Verehrung schnell zugenommen. 1318 waren die Pilgergaben an seinem Grab bereits eine wichtige Einnahmequelle der Abtei. 1324 bemühte sich die Abtei, William vom Papst als „Heiligen“ anerkennen zu lassen. Das wurde zwar abgelehnt, aber der lokale Heiligenkult ging weiter. Die einkommenden Gelder wurden in die Verbesserung des Vierungsturmes und vor allem in den Ausbau des Chores gesteckt.

Lady-Chapel

Man baute keine isolierte Lady-Chapel, sondern man verband Retrochor und Lady-Chapel insofern, als drei Seiten der Kapelle in den Chor hineinragen. Auch hier diente Salisbury als Vorbild. Bishop John Drokensford sorgte im beginnenden 14. Jahrhundert für einen Ausbau der Kathedrale. 1326 wurde die Lady-Chapel vollendet. Der achteckige Bau wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts durch den Retrochor mit dem Hauptchor verbunden. Sie hat ein Sterngewölbe. Berühmt ist das „Golden window“ von ca. 1330.

Es entstand „eine weitläufige Landschaft niedriger, hallenartigen Räume von zartester Gliederung und lichter Helligkeit“. [6] Bemerkenswert ist die völlige Vergitterung der Wände durch Stab- und Maßwerk. Die etwas höhere Marienkapelle springt nach Osten vor. Thomas of Whitney war der entscheidende Steinmetz der ersten Bauphase. Die Kapelle wurde 1326 unter Meister William Joyce vollendet.

Vierungsturm

Der Vierungsturm
Vierungsbögen (Scherenbögen)

Eine in der Geschichte der gotischen Architektur einmalige Maßnahme ist die in den Jahren nach 1338 durchgeführte Verstrebung der Vierungspfeiler durch kräftig profilierte Bögen („scissor arches“). Diese Bögen bleiben nicht auf die Positionen der Pfeiler beschränkt, sondern schwingen auf drei Seiten in den offenen Raum hinein von einem Pfeiler zum anderen, durchkreuzen damit das Langhaus unübersehbar in halber Höhe. Jeweils zwei Spitzen stoßen aneinander und bilden in der Mitte sphärische Dreiecke, die durch Kreisöffnungen durchbrochen sind. Diese architektonische Erfindung ist so einmalig, dass sie in jeder Fotoserie über Wells erscheint. Lediglich die Ostseite der Vierung besitzt diese Bögen nicht, weil man hier dem Lettner genügend stützende Kraft für die Vierungspfeiler zutraute.

Die einmalige Form dieser Bögen hat einige Autoren an das Andreaskreuz erinnert als dem entscheidenden Erkennungszeichen des namengebenden Heiligen dieser Kirche.[7]

Bischof John Drokensford ist auch für diese Neugestaltung des Vierungsturms verantwortlich. Sie war notwendig geworden, weil man festgestellt hatte, dass sich der Boden leicht gesenkt hatte und man um die Stabilität des gesamten Vierungsturmes fürchtete.

Ursprünglich war gar kein Vierungsturm vorgesehen, sondern man dachte wahrscheinlich an eine beeindruckende Zweiturmfassade. Dann – zwischen 1315 und 1322 - entschied man sich aber doch – nach dem Vorbild von Salisbury – für einen mächtig herausragenden Vierungsturm. Dieser hatte ursprünglich ebenfalls einen hohen Helm, der jedoch 1439 einem Brand zum Opfer fiel und nicht erneuert wurde.

Für die nächsten Jahre ist die Quellenlage nicht eindeutig. Die Abtei versuchte, finanzielle Ansprüche des Königs und des Papstes damit abzuweisen, indem man auf die missliche Lage des Kirchenbaus hinwies. Anscheinend ist man aber im Hinblick auf die Verstärkung der Vierungspfeiler noch nicht direkt tätig geworden.

Erst für die Jahre 1354 und 1356 liegen Nachrichten vor, dass man die berühmten „Scissor arches“ in Angriff nahm.[8] Dann kann aber nicht William Joyce der verantwortliche Architekt gewesen sein, wie häufig angenommen wird. Der war bereits 1352 als Architekt der Kathedrale von Exeter gestorben.

Mittlerweile hat man durch Experimente festgestellt, dass diese berühmten Vierungsbögen von Wells für ihre geplante Funktion, den Vierungsturm zu stützen, eigentlich nicht notwendig gewesen wären. Der Turm ist trotz seines massiven Aussehens wegen seines zweischaligen Mauerwerks nicht sonderlich schwer. Die weniger auffälligen Hilfsmaßnahmen, die man damals in den Wänden des Obergadens als Strebebögen durchgeführt hatte, hätten völlig ausgereicht.[9]

Astrologische Uhr

Die Astrologische Uhr

Im nördlichen Querhaus befindet sich seit dem späten 14. Jahrhundert eine bedeutende astrologische Uhr. Das Ziffernblatt zeigt noch 24 Stunden an, Minuten und Mondmonat etc. und gehört damit zu den frühesten technischen Meisterwerken.[10]

Kreuzgang

Der riesige Kreuzgang wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet. Das Innenfeld hat die Maße 55×38 Meter. Die Kreuzgangflügel zeichnen sich durch große Einheit des Gliederungsmaßstabes sowohl an den Gewölben als auch an den Wänden aus.

Klostergebäude

Im 14. Jahrhundert wurde direkt neben der Kathedrale im Süden eine geschlossene Siedlung von 42 Reihenhäusern von Bischof Ralph von Shrewsbury als Wohnung für die Stiftsherren gebaut (Vicar’s Close). Er wollte den Chorsängern eine sichere Bleibe abseits von den Versuchungen der Stadt bieten. Er hatte sowieso ein gespanntes Verhältnis zu den Bewohnern von Wells, hauptsächlich herrührend von den Steuern, die er eintreiben ließ. Deswegen hielt er es auch für nötig, das Abteigelände mit hohen Mauern und Zugbrücken zu umgeben. Diese Anlage ist später nur wenig verändert worden. Die Wohnhäuser stehen sich in zwei Reihen gegenüber. Jedes Haus besitzt einen oberen und einen unteren Raum und einen kleinen Garten. Um von diesem „Modelldorf“ [11] ohne jede Gefährdung in die Kathedrale gelangen zu können, wurde sogar eine überdachte Brücke gebaut.

Literatur

  • Alaine Erlande-Brandenburg: Gotische Kunst. Freiburg-Basel-Wien 1984. S. 544
  • Martin Hürlimann: Englische Kathedralen. Zürich 1948, S. 28–30, Abb. 5, 79–100
  • Peter Sager: Süd-England. Köln [1977] 8. Auflage 1985. (DuMont Kunst-Reiseführer), S. 251;
  • Werner Schäfke: Englische Kathedralen. Eine Reise zu den Höhepunkten englischer Architektur von 1066 bis heute. Köln 1983. (DuMont Kunst-Reiseführer), S. 172, Abb. 46–51; Farbtafel 6,10;
  • Otto von Simson: Das Mittelalter II. (= Propyläen-Kunstgeschichte Bd. 6. Frankfurt am Main - Berlin [1972] 1990), S. 159–160, Abb. 129, 130, 152a,
  • Wim Swaan: Die großen Kathedralen. Köln 1969, S. 188, Abb. 198,216–223,230;
  • Leonie von Wilckens: Grundriß der abendländischen Kunstgeschichte [1967], Stuttgart 1981, S. 134. 136

Quellen

  1. Hürlimann, S. 28
  2. Schäfke, S. 173
  3. Erlande-Brandenburg, S. 544
  4. Swaan, S. 188
  5. Hürlimann, S. 28
  6. Hürlimann, S. 28
  7. Swaan, S. 193
  8. Schäfke, S. 177
  9. Schäfke, S. 178
  10. Schäfke, S. 180
  11. Swaan, S. 188

51.209722222222-2.64333333333337Koordinaten: 51° 12′ 35″ N, 2° 38′ 36″ W


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