Sentenhart

Sentenhart
Sentenhart
Ehemaliges Gemeindewappen von Sentenhart
Koordinaten: 47° 55′ N, 9° 8′ O47.9141666666679.1272222222222650Koordinaten: 47° 54′ 51″ N, 9° 7′ 38″ O
Höhe: 650 m ü. NN
Fläche: 5,7581 km²
Einwohner: 340 (31. Dez. 2010)
Eingemeindung: 1. Jan. 1973
Postleitzahl: 88639
Vorwahl: 07578

Das Dorf Sentenhart ist ein Teilort der Gemeinde Wald mit 174 Einwohnern (Stand: 31. Dez. 2010)[1] und liegt etwa acht Kilometer südlich von Meßkirch im Landkreis Sigmaringen (Baden-Württemberg).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Sentenhart wird im Jahr 1056 in einer Schenkungsurkunde des Grafen Eberhard von Nellenburg erstmals urkundlich genannt, als dieser das Dorf an das Kloster Reichenau abtritt. Reichenau verkaufte das Dorf wiederum 1463 an die Grafen von Werdenberg, die es 1570 an das Fürstenhaus Fürstenberg vererbten. Seither gehörte das Dorf zur Reichsgrafschaft Heiligenberg. Im Jahre 1806 gelangte Sentenhart mit diesem an Baden. Im Zuge der Gemeindereform 1973 gelangte das ehemals badische Sentenhart zur ansonsten aus ehemals hohenzollerischen Dörfern gebildeten Gemeinde Wald.

Politik

Wappen

Blasonierung: In Blau eine fliegende, rot bewehrte silberne Taube, einen goldenen Ölkrug im Schnabel haltend.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • In Sentenhart wird am Funkensonntag ein Funken entzündet.
  • Das alljährige Sommerfest der Freiwilligen Feuerwehr
  • Sichelhenke des Musikvereins immer im September

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Sentenhart lag am westlichen Teil der stillgelegten Bahnstrecke Altshausen–Schwackenreute, die von den Badischen Staatseisenbahnen am 11. August 1873 eröffnet wurde, und verfügte über einen eigenen Bahnhof. 1954 wurde die Zugfolgestelle aufgehoben und in eine Haltestelle zurückgestuft. Die Deutsche Bundesbahn stellte am 26. September 1971 den Personenverkehr auf der Gesamtstrecke ein, so dass die Strecke zu einer reinen Güterverkehrsstrecke wurde, dieser wurde am 29. Mai 1983 auf dem westlichen Abschnitt zwischen Schwackenreute und Pfullendorf eingestellt und dieser Abschnitt abgebaut.

Einzelnachweise

  1. Angaben nach Werner Müller, Bürgermeister der Gemeinde Wald, vom 11. Januar 2011.

Literatur


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