Schöpfungsgeschichte


Schöpfungsgeschichte
Dieser Artikel behandelt den religiösen Schöpfungsbegriff. Zu Schöpfung im Sinne menschlichen Schaffens siehe Kreativität, Erfindung, Werk (Urheberrecht), geistiges Eigentum, Schöpfungshöhe.

In den verschiedenen Religionen bezeichnet Schöpfung die Erschaffung der Welt, der Dinge und die Entstehung des Menschen, meistens durch eine eigenständige Macht (Gott).

Ein Schöpfungsmythos ist eine zumeist theologische oder religiöse Erklärung zur Entstehung der Welt, des Universums, oder des Ursprungs des Menschen. Alle Schöpfungsmythen gehen von personifizierten Mächten aus, die selber aus einem präexistenten Nichts oder Chaos heraus die Welt kreiert haben. Es gibt eine erste Ursache.

Inhaltsverzeichnis

Die Schöpfung in verschiedenen Religionen und Kulturen

Als älteste bekannte Schöpfungsmythen der westlichen Welt gelten diejenigen der Sumerer mit den auch später in der Bibel auftauchenden Motiven. Diese Mythen wurden in angepasster Form von den eindringenden Semiten übernommen und im neubabylonischen Reich dessen Hauptgott Marduk als Schöpfer zugeschrieben.

Neuere Schöpfungsmythen suchen teilweise den ausdrücklichen Einklang mit den Naturwissenschaften. So gibt es Hypothesen, welche die Herkunft des irdischen Lebens aus dem All beschreiben. Genannt sei hier auch die Gaia-Hypothese.

Judentum und Christentum

Schöpfung in der Bibel

Darstellung der Schöpfung am Westportal des Ulmer Münsters

Die Bibel nennt Gott den Schöpfer. Beispiele:

  • Denn so spricht der HERR, der den Himmel geschaffen hat – er ist Gott; der die Erde bereitet und gemacht hat – er hat sie gegründet; er hat sie nicht geschaffen, dass sie leer sein soll, sondern sie bereitet, dass man auf ihr wohnen solle: Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr.Jesaja 45,18
  • siehe, er ist's, der die Berge macht und den Wind schafft; er zeigt dem Menschen, was er im Sinne hat. Er macht die Morgenröte und die FinsternisAmos 4,13

Dieser Text ist in zwei Berichten zu Beginn der Genesis (griech. „Entstehung“) ausformuliert, die nach historisch-kritischer Auffassung von verschiedenen Autoren aus verschiedenen Zeiten, nach evangelikaler Auffassung von Moses stammen. Den Schöpfungstext in Genesis 2 schreibt die historisch-kritische Pentateuch-Forschung oft dem Jahwisten zu, einer hypothetischen Quelle, die manche in die Salomozeit datieren, die aber vermutlich deutlich jünger sei, eventuell stamme der Text erst aus exilischer Zeit. Der Schöpfungsbericht in Genesis 1 gilt in der Forschung als der jüngere; er stammt möglicherweise aus der exilisch-nachexilischen Priesterschrift, ebenfalls eine hypothetische Quelle, welche – ebenso wie der Jahwist und der Elohist – bis heute nicht nachgewiesen werden kann.

Das hebräische Wort bará´ und das griechische Wort ktízo, die beide „schaffen“, „erschaffen“ bedeuten, werden in der Bibel ausschließlich mit Bezug auf das schöpferische Handeln Gottes gebraucht.

Schöpfungstexte der Genesis

Augenscheinlich liefert das 1. Buch Mose (Genesis) der Bibel zwei Schöpfungstexte. Nach der Dokumenten-Hypothese der historisch-kritischen Theologie könne der Pentateuch nicht, wie überliefert, durch einen Autor (nämlich Mose) niedergeschrieben worden sein (siehe Biblische Verfasserschaft); vielmehr sei dies durch das Verschmelzen verschiedener Traditionsströme während der mündlichen und schriftlichen Überlieferung entstanden zu denken. Manche Theologen bezweifeln die Dokumenten-Hypothese, und weisen darauf hin, dass die zwei Berichte auch zusammen einen Sinn ergeben, wenn man berücksichtigt, dass die so genannte Stereometrie ein gängiges Erzählprinzip hebräischer Autoren war. Der „Quellenscheidungstheorie“ wird z.B. aus evangelikal-theologischen Kreisen zusätzlich dazu entgegnet, dass Jesus Christus selbst das Pentateuch unmissverständlich Moses zuschreibt, was ausgehend von ihrer Position, dass seinem Wort göttliche Autorität zukommt, verbindlich gelte: „Denn wenn ihr Moses glaubtet, so würdet ihr mir glauben, denn er hat von mir geschrieben. Wenn ihr aber seinen Schriften nicht glaubet, wie werdet ihr meinen Worten glauben?“ (Joh 5,46-47).

In Genesis 1,1 - 2,4a wird in stark formalisierter Sprache das bekannte Sechs-Tage-Schöpfungswerk (Genesis 1,31 und Exodus 20,11) beschrieben. Am Anfang eines jeden Tages steht das Wort Gottes, gefolgt von der Bestätigung „und es geschah so“. Gott betrachtet sein „Tageswerk“ und „sah, dass es gut war“ (außer am 2. Tag „und es rief Gott dem Gewölbe: Himmel und es wurde Abend und es wurde Morgen“). Am Ende des 2. Tages wird aus „Abend und Morgen“ der nächste Tag. Hier wird hauptsächlich die Erschaffung des gesamten Universums beschrieben, der Mensch wird am sechsten Tag erschaffen. Ihm kommt eine besondere Bedeutung zu, da er als letztes Lebewesen und als ein Ebenbild Gottes geschaffen wurde.

Eine sehr ähnliche Schöpfungsgeschichte gab es in der ägyptischen Stadt Memphis: Der Gott Ptah, Gott der Handwerker und Baumeister, erschafft durch seine Zunge und sein Herz den Sonnengott Atum (entsprechend dem „es werde Licht“ der Bibel). Die memphitische Theologie ist die früheste bekannte Theologie, die auf dem Prinzip des Logos beruht, der Schöpfung durch das Wort und die Rede.

Direkt darauf folgt ein Bericht, der als eine Version aufgefasst wird, die in Mesopotamien spielt:

Genesis 2,4b - 25Es war zu der Zeit, da Gott JHWH Erde und Himmel machte.“ Genesis 2 ist auf die Erschaffung des Menschen und seiner Umwelt, des Gartens konzentriert. Der zweite Schöpfungstext beabsichtigt offenbar keine chronologische Darstellung, sondern rückt die Beziehung des Menschen zur Schöpfung in den Mittelpunkt.

Damit der Mensch nicht allein ist (2,18) baute Gott „ein Weib aus der Rippe, die er vom Menschen genommen hatte, und führte sie dem Menschen zu" (2,22). Sodann folgen in diesem Bericht die weiteren Begebenheiten mit Adam und Eva im Garten Eden.

Im zweiten Bericht sind weitere Details zu der Schöpfung des Menschen beschrieben, die im ersten Bericht nicht erwähnt werden, aber dazu sowie auch untereinander teilweise widersprüchlich oder inkonsequent und sogar unvereinbar erscheinen. Einzelheiten der Schöpfung der Erde, Pflanzen und Lebewesen sind wiederum im ersten Bericht detaillierter. Gemeinsam ist beiden Berichten, dass die Welt durch einen einzigen Gott geschaffen dargestellt wird (Monotheismus), obwohl der Ausdruck für Gott Elohim eine Mehrzahlform (genauer Dual) darstellt und mehrfach auch von Gott im Plural (wir und uns) die Rede ist.

Ein Bericht im Buch der Spruchweisheiten

Wenig beachtet findet sich in der hebräischen Bibel (AT, Tanach) eine weitere Darstellung der Schöpfung. Die personifizierte Weisheit (Sophia) berichtet dort:

Sprüche 8,22-31Der HERR hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war. Als die Meere noch nicht waren, ward ich geboren, als die Quellen noch nicht waren, die von Wasser fließen. Ehe denn die Berge eingesenkt waren, vor den Hügeln ward ich geboren, als er die Erde noch nicht gemacht hatte noch die Fluren darauf noch die Schollen des Erdbodens. Als er die Himmel bereitete, war ich da, als er den Kreis zog über den Fluten der Tiefe, als er die Wolken droben mächtig machte, als er stark machte die Quellen der Tiefe, als er dem Meer seine Grenze setzte und den Wassern, dass sie nicht überschreiten seinen Befehl; als er die Grundfesten der Erde legte, da war ich als sein Liebling bei ihm; ich war seine Lust täglich und spielte vor ihm allezeit; ich spielte auf seinem Erdkreis und hatte meine Lust an den Menschenkindern.

Die personifizierte Sophia, im Christentum mit dem Heiligen Geist gleichgesetzt, spielt auch im Gnostizismus eine wichtige Rolle. Als eine der Emanationen des ursprünglichen alleinigen und nicht-erkennbaren obersten Gottes hat sie dem materiellen menschlichen Geschöpf der weiteren göttlichen Emanation, des Demiurgen Ialdabaoth, Geist und damit das ihn vom Tier Unterscheidende eingeblasen. Die nur über eine begrenzte Einsicht verfügende Gottheit Ialdabaoth meinte dann, sie allein habe die Schöpfung geschaffen und nannte sich entsprechend in der Bibel alleiniger Schöpfer. Aufgrund der unvollkommenen Natur Ialdabaoths sei dann auch entsprechend die Schöpfung naturgemäß unvollkommen ausgefallen d.h. das Böse in die Welt gekommen.

Aussagen im Neuen Testament

Der (überwiegend) griechische Teil der Bibel, genauer das Neue Testament (NT), nennt Jesus Christus den Sohn Gottes, der seinen Schöpfer als denjenigen würdigte, der die Menschen erschuf und sie männlich und weiblich machte. Der Apostel Paulus schreibt über Jesus, den Mitschöpfer, im Kolosserbrief (1,15-18) folgende Worte: „Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der erstgeborene Sohn des Vaters; er ist der Anfang der Schöpfung. Durch ihn ist alles geschaffen worden, was im Himmel und auf der Erde lebt, alles, was man sehen kann, und auch die unsichtbaren Mächte und Gewalten. Alles hat Gott durch ihn geschaffen, und in ihm findet alles sein letztes Ziel. Er war vor allem anderen da, und alle Dinge bestehen durch ihn. Er ist auch das Haupt des Leibes, und dieser Leib ist die Gemeinde. Er ist der Anfang der neuen Schöpfung, denn er ist der erste von allen Toten, der zu neuem Leben geboren wurde; in allem muß er der Erste sein.

Der monotheistische Schöpfungsbegriff

Anders als in anderen Religionen und Kulturen bezeugt der Schöpfungsbegriff in den monotheistischen Religionen eine Bezogenheit des einzelnen Menschen auf den oder das Andere, d.h. auf den Schöpfergott und über diesen auf jedes andere Mitgeschöpf, egal ob Mensch, Pflanze, Tier oder unbelebte Natur. Profaner ausgedrückt: er verweist auf die Tatsache, dass unsere Umwelt, da wir sie erstmals erkennen, bereits da ist, und auch dann noch da sein wird, wenn wir längst vergangen sein werden. Mit anderen Worten, der von den Theologien der monotheistischen Religionen mit einer zusätzlichen Bedeutung ausgestattete Begriff bezeugt eine der Natur und ihren Lebewesen innewohnende Dimension, die keine wirkliche Transzendenz bedeutet, die aber doch immerhin das Sein und Dasein des einzelnen Menschen übersteigt und diesen nicht nur mit einem Schöpfergott, sondern über diesen auch mit allen übrigen Geschöpfen (aller Zeiten) in Wechselbeziehung setzt. Die Differenzierung zwischen Schöpfer und Schöpfung gibt der Welt, von Gott geliebt, also einen Eigenwert.

Diese Wechselbeziehung ist grundlegend für die den monotheistischen Religionen innewohnende Sozialethik, aber auch für darin zu findende ökologische Gedanken, wie sie beispielsweise in dem jüdischen Fest Tu biSchevat, dem „Neujahrsfest der Bäume“, bewusst werden.

Biblische Schöpfungsdarstellung und moderne Wissenschaft

Kreationisten halten die beiden biblischen Schöpfungsberichte für verbalinspiriert und für ernst zu nehmende Tatsachenberichte, was seit geraumer Zeit vor allem in den Vereinigten Staaten und Europa für heftige Kontroversen unter Forschern sorgt. Anhänger wie Gegner dieser Position werfen sich teilweise gegenseitig Unwissenschaftlichkeit vor und argumentieren, dass der wissenschaftliche Tatsachenstand den Standpunkt der jeweils anderen Seite widerlege. Gegner des Kreationismus, in der Regel Befürworter der Evolutionstheorie vertreten die Ansicht, dass der erste Schöpfungstext der Bibel offensichtlich wissenschaftlich nachweisbaren Tatsachen widerspreche, was im Gegenzug ebenso über die nicht-kreationistischen Theorien geäußert wird. Im Spannungsfeld der Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie werden die folgenden unterschiedlichen Thesen propagiert:

  • „24-Stunden-Tag-Theorie“ (Junge-Erde-Kreationismus) - Gott habe die Welt in 6 x 24 Stunden erschaffen.
  • „Rein religiöse Theorie“ - der 1. Bericht Mose sei nur eine religiöse Sicht der Schöpfung und es bleibe der Wissenschaft überlassen, zu klären wie. Da die Genesis natürlich kein Zeitzeugenbericht ist, wird angenommen, die Genesis sei so geschrieben, dass sie für die damaligen Menschen verständlich und nachvollziehbar war.
  • „Zeitalter-Tag-Theorie“ (Alte-Erde-Kreationimus oder Konkordanzhypothese) - sie sagt, dass die genannten Tage eigentlich sehr lange Abschnitte gewesen seien, so lang, dass sie mit den von der evolutionistischen Wissenschaft behaupteten geologischen Zeitaltern übereinstimmen können und die Aussage in der Bibel dennoch wörtlich richtig sei - insbesondere auch bezüglich der Reihenfolge der einzelnen Taten Gottes.
  • „Theorie der bildlichen Tage“ - die Schöpfung sei dem Schreiber der Genesis durch Gott in sechs Tagen offenbart worden. Die Schöpfung selbst dauerte Milliarden Jahre.
  • „Lückentheorie“ - Es existiere eine zeitliche Lücke zwischen 1. Mose 1,1 und 1,2 die von fast unbeschränkter Dauer sein könnte.

Islam

Im Koran findet sich die Schöpfungsgeschichte in verschiedenen Abschnitten. Diese ergänzen und wiederholen sich gegenseitig. Folgend sind einige passende Auszüge aus einer deutschen, ungefähren Übersetzung des Koran angegeben:

(Buch:Sure) (21:30) Sehen die Ungläubigen nicht, daß die Himmel und die Erde aneinander hafteten und daß Wir sie dann trennten und daß Wir alles Lebendige aus Wasser machten? Warum glauben sie nicht, wenn sie all das sehen? (21:31) Wir haben auf der Erde feste Berge geschaffen, damit sie nicht mit ihnen wankt und darauf weite Wege gebahnt, damit sie sich zurechtfinden. (21:32) Den Himmel haben Wir über ihnen wie eine hohe Decke geschaffen. Sie wenden sich dennoch von Seinen Zeichen ab. (21:33) Er ist es, der die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond erschaffen hat. Jeder schwebt in seiner Bahn dahin.

(32:4) Gott ist es, Der die Himmel, die Erde und was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen hat und die höchste Allmacht ausübte. Außer Ihm habt ihr keinen Beschützer und keinen Fürsprecher. Warum wollt ihr nicht nachdenken? (32:5) Er verfügt über alles vom Himmel bis zur Erde, und alles steigt wieder zu Ihm empor an einem Tag, der tausend Jahren eurer Zeitrechnung entspricht. (32:6) Er ist es, Der das Verborgene und das Sichtbare kennt. Er ist der Allmächtige, der Barmherzige, (32:7) Der alles vollkommen gestaltete, was Er erschaffen hat. Den Menschen (Adam) erschuf Er zuerst aus Lehm. (32:8) Seine Nachkommenschaft erschuf Er aus einer verächtlichen, wäßrigen Flüssigkeit. (32:9) Dann formte Er ihn und hauchte ihm von Seinem Geheimnis ein. Euch gab Er das Gehör, das Augenlicht und den Verstand. Ihr dankt aber nur wenig dafür.

(41:9) Sprich: "Verleugnet ihr etwa den Schöpfer, der die Erde in zwei Tagen erschaffen hat, und gesellt ihr Ihm Gefährten bei, die Ihm gleichen sollen?" Er ist der Herr der Welten. (41:10) In vier Tagen erschuf Er auf der Erde feste ausgleichende Berge, segnete sie und bestimmte ihre Versorgungsgüter. Das ist ein klarer Bericht für die Fragenden. (41:11) Seine Allmacht wandte sich dem Himmel zu, der noch Rauch war. (So entstand er, und so entstand die Erde.) Und Er sprach zu ihm und zur Erde: "Kommt her, freiwillig oder gezwungen!" und sie erwiderten: "Wir kommen freiwillig." (41:12) Er vollendete die sieben Himmel in zwei Tagen und gab jedem Himmel seine Bestimmung ein. Den untersten Himmel schmückten Wir mit Leuchten (die auch) als Schutz (dienen). Das ist das Ermessen des Allmächtigen, des Allwissenden.

(79:27) Seid ihr denn schwerer zu erschaffen als der Himmel, den Er errichtete, (79:28) dessen Bau Er hochhob und vollkommen gestaltete? (79:30) Er ebnete dann die Erde, (79:31) aus ihr brachte Er ihr Wasser und ihr Weideland hervor. (79:32) Dann setzte Er Berge fest darauf.

(7:54) Euer Herr ist Gott, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf. Dann übernahm Er thronend die Macht. Er läßt die Nacht den Tag verhüllen, der ihr ständig nachfolgt. Die Sonne und der Mond und die Sterne folgen unterwürfig Seinem Befehl. Er allein schafft und verfügt. Voller Segen ist Gott, der Herr der Welten.

(10:3) Euer Herr ist Gott, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen hat und dann die höchste Allmacht ausübte. Er gebietet über alles. Es werden keine Fürsprecher zugelassen, es sei denn, Er erlaubt es. Das ist Gott, euer Herr. Nur Ihm sollt ihr dienen. Darüber müßt ihr nachdenken.

(11:7) Er ist es, Der Himmel und Erde in sechs Tagen erschuf. Vorher war alles nur Wasser, das Gottes Allmacht umfaßte. Er will euch prüfen, wer von euch die besten Werke tut. Wenn du ihnen sagst: "Ihr werdet nach dem Tode auferstehen", sagen die Ungläubigen: "Das ist nichts anderes als Zauberwerk."

(25:59) Gott ist es, Der die Himmel und die Erde und alles, was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen hat und dann die höchste Allmacht ausübte. Er ist der Barmherzige. Frage den Kundigen nach Ihm!

(70:4) Zu Ihm steigen die Engel und Gabriel in einem Tage hinauf, was fünfzigtausend Jahren eurer Rechnung entspricht.

Demnach lehnt sich die Schöpfung im Koran an die der anderen beiden abrahamischen Religionen an. Gott bzw. Allah hat alles in 6 Tagen (7:54, 10:3, 11:7, 25:59, 32:4) erschaffen, obwohl sich (41:9-12) auf 8 Tage addieren. Ob diese 6 Tage auch irdischen Tagen entsprechen ist dabei fragwürdig, da in (32:5) ein Tag 1000 Jahren entspricht und in (70:4) 50000 Jahren.

Der genaue Ablauf ist in den unterschiedlichen Auszügen zum Teil widersprüchlich. So ist nicht klar ob Himmel und Erde am Anfang zusammen waren (21:30) oder zusammengeführt wurden. (41:11)

Auch die Reihenfolge der Schöpfung ist nicht eindeutig. In (21:30) entstehen Himmel und Erde gleichzeitig auseinander, in (41:9-12) wird die Schaffung der Erde vor dem Himmel geschildert während in (79:27-32) erst der Himmel und dann die Erde entsteht.

Zarathustra

Die oberste Gottheit Ahura Mazda schuf den Himmel durch einen sehr langen, hauchenden Atemzug. Der Himmel war eiförmig, sodass aus ihm das Leben und zuletzt die Menschheit entstehen konnte. Vor dem Leben jedoch bildeten sich das Wasser und die Erde (siehe auch Babylons Weltbild).

Zarathustras Lehren haben vermutlich in der Babylonischen Gefangenschaft das Judentum beeinflusst. Ähnliche Vorstellungen von Himmel, Hölle und engelhaften Wesen finden sich teilweise im Christentum.

Siehe auch: Parsen

Germanen

Anfangs gab es Nichts (ganz im philosophischen Sinne zu verstehen). Dieses Nichts nannte man Ginnungagap ("gähnende Kluft”). Man stellte es sich als eine tiefe Schlucht des Nichts und der Windstille vor. Im Süden dieser Schlucht entstand Muspelheim, ein Reich, in dem Feuer und Hitze herrschten. Später kam Niflheim ("Nebelheim", im Norden von Ginnungagap) hinzu; ein Reich voller Nebel, Frost und Kälte. Im Zentrum von Niflheim war der Brunnen Hvergelmir. Aus diesem entsprangen elf Flüsse, die zusammen Elivagar genannt wurden. Sie überfluteten ganz Niflheim, und es bildete sich eine Eisschicht über der anderen, bis sie die Schlucht Ginnungagap erreichten. Die Feuerfunken von Muspelheim brachten das Eis am Rand zum Schmelzen.

Aus solch einem Tropfen entstanden der Urriese Ymir und die Urkuh Audhumbla, aus deren Euter stets Milch floss. Diese Milch diente Ymir zur Nahrung. Im tiefen Schlaf kamen aus dem Schweiß des Riesen ein männliches und ein weibliches Riesenwesen hervor. Weiter paarten sich die beiden Füße Ymirs, und es entstand Wafthrudnir, dessen sechsköpfiger Sohn der Stammvater des Geschlechtes der Hrimthursar (die Reif- und Frostriesen) wurde. Audhumbla ernährte sich, indem sie das salzige Eis schleckte. Eines Tages kam dadurch der Urriese Buri zum Vorschein, dieser war der Stammvater der Götter, der Asen.

Drei Asen erschlugen später den Riesen Ymir. Aus seinem Blut entwickelte sich eine Flutwelle, in der alle Reifriesen ertranken außer Bergelmir und seiner Gattin, die auf einem Kasten aus Holz Zuflucht fanden. Aus ihnen ging das neue Reifriesengeschlecht hervor. Die Asen formten aus Ymirs Leichnam die Welt.

Weiter in: Germanische Schöpfungsgeschichte, Germanische Mythologie

Griechen

Nach Hesiods Theogonie stand am Anfang das Chaos (gähnende Leere). Aus ihm entstanden Gaia (die Erde) und Eros (Liebe).

Siehe auch Stammbaum der griechischen Götter, Griechische Mythologie

Hinduismus

Die Lehre des Hinduismus sieht die Welt in Zyklen entstehen und wieder vergehen. Sie geht von einem ewigen Zyklus von miteinander abwechselnden Perioden der kosmischen Manifestation und Nicht-Manifestation aus. Jede Periode soll dabei ein Tag und eine Nacht des Schöpfers Brahman sein. So heißt es in der Bhagavad Gita im Achten Gesang:

Die, denen Brahmans Tag bekannt, der tausend Weltenalter währt,-
und Brahmans Nacht, die grad so lang,- die kennen wahrhaft Tag und Nacht.
Aus dem Unsichtbaren entspringt das Sichtbare, wann kommt der Tag,-
Wann kommt die Nacht, dann löst sich's auf im Innern, das unsichtbar heißt.
Der Wesen Schar, die immer neu geworden ist, sie löst sich auf,
Wann kommt die Nacht,- doch unbedingt ersteht sie neu, wann kommt der Tag.

Buddhismus

Buddha verneinte weder die Schöpfung der Welt und auch die Schöpfung einer Seele durch eine äußere Wesenheit oder ein göttliches Prinzip, noch bestätigte er sie. Er sprach aber in Abgrenzung zu hinduistisch-theistischen Vorstellungen ausdrücklich von, wörtlich übersetzt, Nicht-Seele, Pāli: Anatta.

Die Vorstellung einer wie auch immer gearteten Schöpfung und die eines Schöpfers, sei es nun eine göttliche Wesenheit oder ein abstraktes Prinzip, wird im Buddhismus letztlich ignoriert oder als nebensächlich behandelt. Buddha Gautama selbst begründete dieses damit, dass die Beschäftigung mit solchen unergründlichen Fragen im religiösen Leben letztlich keinen Erkenntnisgewinn bringt und er deshalb nichts darüber sagen werde. Neben einigen anderen Fragen (wie z.B. nach einer präzisen Darstellung der Wirkung von Karma) seien die Fragen nach Schöpfung und Herkunft des Lebens prinzipiell nicht sinnvoll oder vollständig zu beantworten und erzeugten lediglich Verwirrung bis hin zum Wahnsinn (Acintita Sutta).

Es gibt auch das Gleichnis mit der Situation eines Mannes, der bei einem unerwarteten Attentat von einem vergifteten Pfeil getroffen wird. Der herbeigerufene Arzt fragt zunächst wer den Pfeil abgeschossen hat (vgl. Gottesbeweis), aus welcher Richtung der Pfeil kam (Herkunft der Welt), warum der Schütze geschossen hat (aus welchem Grund wurde die Welt erschaffen, vgl. auch Theodizee) und so weiter. In buddhistischer Sicht liegt die Gefahr aber darin, dass über all diesen Fragen und Erklärungen das Herausziehen des Pfeils versäumt wird und der Angeschossene stirbt bevor er sein Leben oder das Anderer retten kann (Culamulunkya Sutta).

Weitere überlieferte Schöpfungsmythen

Datierungsversuche

Innerhalb der verschiedenen Religionen und Kulturen wurde vielfältig versucht, ein genaues Datum für die angenommene Schöpfung durch Schriftanalysen und eventuelle Hinzunahme jeweils aktueller Beobachtungen zu errechnen. Exemplarisch werden im Folgenden einige bekanntere Ergebnisse aufgeführt (die Abweichungen bzgl. eines bestimmten Schöpfungsmythos bei anderen „Schulen“ betragen gewöhnlich nur wenige Jahre oder Jahrzehnte):

  • Judentum – 1. Tischri 1 = 7. Oktober 3761 v. Chr. (JD 347998) oder 1. Nisan 1 = 3. April 3760 v.Chr. (JD 348176)
  • Junge-Erde-Kreationismus – September oder Oktober 4004 v.Chr.
  • Byzantinisches Reich – 1. September, 5509 v.Chr.
  • Hinduismus – 155 Billionen Jahre v.Chr. (zyklisch) – 3 893 102 v.Chr. (Beginn des gegenwärtigen Mahayugas); 2 165 102 v.Chr. (Ende des Krita Yugas); 867 102 v.Chr. (Ende des Treta Yugas); 428 899 v.Chr. (Ende des Kali Yugas); 3102 v.Chr. (Ende des Dvapara Yugas)

Bei dem gelegentlich als Schöpfungsdatum der Maya-Kultur genannten Datum 13. August 3114 v.Chr. handelt es sich um das offensichtlich rückrechnend bestimmte Null-Datum des fortlaufenden Tageskalenders der Maya.

Schöpfung aus anderen Blickwinkeln

Philosophie

Die Frage nach einer Schöpfung stellt aber auch ein philosophisches Grundproblem dar. Schon weit vor der mittelalterlichen Ausarbeitung einer Disziplin der Theologie im mehr oder weniger heutigen Sinne haben antike Denker Fragen diskutiert wie:

  • Ist die Welt entstanden, wurde sie erschaffen oder war sie schon immer da?
  • Wenn die Welt entstanden ist, existierte dann zuerst bereits so etwas wie Materie, die dann nur noch geformt wurde, oder ist alles (Materie, Form und Raum) entstanden?
  • Ist ein angenommener Schöpfer nur Ursprung (Deismus) oder begleitet er die Welt handelnd weiter?
  • Wäre eine Schöpfung mit dem Schöpfer identisch (Pantheismus, Panentheismus)?
  • Wenn es eine Schöpfung gibt – was ist ihr Zweck und Ziel?

Im Verlauf der Diskussionen über derartige Fragen lässt sich beobachten, dass "philosophische" Theorien und "theologische" Motive und Traditionen ineinanderspielen. Dieses ist auch nicht anders zu erwarten, da sich eine eigentliche Aufgabenteilung, eine formale und materiale Bestimmung und Abgrenzung beider erst im hohen Mittelalter etabliert, dabei ganz unterschiedliche Modelle vertreten wurden und dies im Detail bis heute strittig ist.

Platon sieht die Welt von einem Demiurgen (göttlicher "Handwerker") geschaffen und in seiner Ideenlehre besteht die wahrgenommene Welt nur aus verzerrten Abbildern der wahren Bestandteile der eigentlich realen Welt, den "Ideen".

Aristoteles nimmt einen unbewegten Erstbeweger als Anfangspunkt jeder Bewegung an.

Die aristotelische Ursachenlehre wird auch in einigen der so genannten Gottesbeweise der Antike und des Mittelalters verwendet, dort zunächst v. a. in der arabischen und jüdischen Philosophie, dann z. B. bei Thomas von Aquin, in der später sogenannten Natürlichen Theologie. Auch dabei wird meistens erst bei einem ersten bzw. letzten Grund von Erklärungsvor- oder rückgriffen Halt gemacht, anstatt diese bis ins Unendliche laufen zu lassen (sog. unendlicher Regress), ähnlich wie auch Aristoteles dies nicht tut, sondern seinen ersten Beweger selbst unbewegt sein lässt, so dass er selbst keine Bewegungsursache mehr erfordert.

Die antike und mittelalterliche philosophische Diskussion kreist besonders auch um die Frage der Schöpfung aus dem Nichts (creatio ex nihilo). Eine Alternative dazu wäre, wie angedeutet, dass "Schöpfung der Welt" nur eine Formung einer bereits existierenden Materie wäre, wie sich dies u.a. von Aristoteles her nahe legen würde.

Darüber hinaus hat das jüdische und christliche antike Denken den Gedanken entwickelt, dass eine einmalige Schöpfung nicht ausreichen würde, die Existenz der Welt über die Zeit hinweg zu erklären, dazu sei vielmehr eine fortwährende Erhaltung (sog. creatio continua) nötig. Auch dies musste philosophisch präzisiert und verteidigt werden.

Auch die Frage nach der Möglichkeit von göttlicher Einwirkung (etwa über Inspiration oder Wunder) und überhaupt danach, inwieweit Gott (dazu nötiges) Wissen bzw. Vorwissen von einzelnen Ereignissen haben kann wird bereits im Mittelalter kontrovers diskutiert. Zur Brisanz des Problems trägt bei, dass derartige Einwirkungen im geschlossenen naturwissenschaftlichen Weltbild etwa des Aristoteles nicht vorgesehen sind. Ein ebenfalls zentrales Spezialproblem bei Debatten um Schöpfung, Weltursprung und -erklärung und fortdauernden göttlichen Einwirkungen ist die Frage, woher die Intellekte und die Verstehensvollzüge der Menschen stammen.

Physik

Die Frage der Herkunft aller Dinge wird im Rahmen der Physik, insbesondere im Rahmen der Astronomie, nicht behandelt, denn die Frage nach der Herkunft des Universums ist keine physikalische Fragestellung. Physik ist eine empirische Wissenschaft, weshalb physikalische Theorien durch Messungen physikalischer Phänomene auf ihre Falschheit getestet werden müssen. Dinge außerhalb oder vor der Existenz der physikalischen Welt sind nicht messbar. Ziel der Physik ist es, Vorgänge und Erscheinungen der Natur grundlegend zu beschreiben und zu erklären. Im Rahmen der Astrophysik wird daher - falls gegebenen - die Entwicklung des Universums behandelt und damit auch die Umformung der Materie.

Schon Johannes Kepler dachte über die Frage nach, ob das Universum unendlich sei, und zu Ende des 18. Jahrhunderts konnte Wilhelm Olbers (Entdecker des 2. und 4. Asteroiden) diese Frage durch sein berühmtes Paradoxon für das damals als statisch angenommene Universum verneinen.

Während bis Mitte des 20. Jahrhunderts im physikalischen Weltbild noch die Steady-State-Theorie vorherrschte, nach der das Weltall im Wesentlichen immer dieselbe Struktur hätte, führte die Entdeckung der kosmischen Hintergrundstrahlung 1964 zur allgemeinen Anerkennung der Urknall-Theorie. Gemäß der Urknall-Theorie gibt es ein zentrales Ereignis, an dem das heutige Universum entstand - der Urknall.

Aussagen über den Ablauf des Urknalls, also zum Ursprung der Welt, wären Spekulationen über von der Physik aufgestellte Grenzen hinaus. Orientierung sollen philosophische Stellungnahmen bieten, im Zweifelsfall kann als religiöse Begründung für von der Physik nicht zu beantwortende Fragen ein Einwirken Gottes in Betracht gezogen werden, auf Englisch: God of the gaps – "Gott als Lückenbüßer". Die Verfeinerungen des Urknall-Modells wurden – begleitet von populärwissenschaftlichen Schriften wie Eine kurze Geschichte der Zeit – schnell einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

Das Alter des Universums wird aufgrund von Präzisionsmessungen des Satelliten WMAP mit 13,7 Milliarden Jahren angegeben. Wie die Sonne und ihre anderen Planeten entstand die Erde vor etwa 4,6 Milliarden Jahren aus der Verdichtung des Sonnennebels.

Kunst

Siehe auch

Literatur

Religionsgeschichtliches

  • "Brèves méditations sur la création du monde", Jean-Marc Rouvière, Ed. L'Harmattan, Paris 2006
  • Ursprung. Vortragszyklus 1986/87 über die Entstehung des Menschen und der Welt in den Mythen der Völker, Museum für Völkerkunde, Frankfurt am Main 1987.
  • Keel, Othmar / Schroer, Silvia: Schöpfung. Biblische Theologien im Kontext altorientalischer Religionen, Göttingen 2002.
  • Linge B. M. (Hg.): Schöpfungsmythologie in den Religionen, Frankfurt/M. 2001.
  • Luttikhuizen, G. P.: The demonic demiurge in Gnostic mythology, in: Chr. Auffarth / L. Stuckenbruck (Hgg.): Fall of the angels (Themes in Biblical narrative 6), Leiden-Boston 2003, 148-160
  • Henry, S.: Israelite wisdom. Towards an ecological theology of creation, in: Muthunayagom, D.J. (Hg.): Bible speaks today. Essays in honour of Gnana Robinson, Bangalore 2000, 173-180
  • Khoury, A. T.: Jüdisch-islamische Schöpfungslehren und ihr Auftrag an den Menschen. Vermehrung, Gestaltung, Verantwortung in der ihm anvertrauten Welt, in: Ordensnachrichten 39 (2000) 13-24

Exegese des Schöpfungsberichts und anderer biblischer Texte

  • Löhde, Detlef: Die Schöpfungsgeschichte: Bericht oder gleichnishafte Erzählung?, Gr. Oesingen, 1989, ISBN 3-922534-50-3
  • Dietrich, M.: Die Menschenschöpfung im Garten Eden : ein mesopotamischer Mythos im Alten Testament, in: Mitteilungen für Anthropologie und Religionsgeschichte (2004) 16, 21-33
  • Löning, K. / Zenger, E.: Als Anfang schuf Gott. Biblische Schöpfungstheologien, Düsseldorf 1997
  • Müller, H. P.: Schöpfungsmythen - literarisch und theologisch - mit Anschlußerörterungen, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 101 (2004) 506-525
  • Schrage, W.: Schöpfung und Neuschöpfung in Kontinuität und Diskontinuität bei Paulus, in: Evangelische Theologie 65 (2005) 245-259

Philosophie- und Theologiegeschichte

  • Bannach, K.: Pelagianismus in der franziskanischen Schöpfungstheologie? in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 49 (2002) 73-93
  • Brown, B. J.: Bonaventure on the impossiblity of a beginningless world : why the traversal argument works, in: American catholic philosophical quarterly 79 (2005) 389-409
  • Bukowski, T. P.: Beyond Aristotle ... and beyond Newton : Thomas Aquinas on an infinite creation, in: The Thomist 68 (2004) 287-314
  • Dahm, A.: Schöpfungstheologie bei Nikolaus von Kues : erste Ansätze in den frühen Predigten und ihre Fortführung in "De docta ignorantia", in: Trierer theologische Zeitschrift 113 (2004) 118-136
  • Hermann, M.: Zwischen heidnischer und christlicher Kosmologie : Isidor von Sevilla und seine Weltanschauung, in: Analecta Cracoviensia 34 (2002) 311-328;
  • Hopig, H.: Creatio ex nihilo, in: Jahrbuch Biblische Theologie 12 (1997) 291-307
  • May, G.: Schöpfung aus dem Nichts. Die Entstehung der Lehre von der creatio ex nihilo, Berlin 1978
  • Miller, I.: Idolatry and the polemics of world-formation from Philo to Augustine, in: Journal of religious history 28 (2004) 126-145
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  • Pesch, O. H.: Schöpfungslehre und Schöpfungsperspektive in der Theologie des Thomas von Aquin, in: Kerygma und Dogma 49 (2003) 2-23
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  • Torchia, N. J.: Creatio ex nihilo and the Theology of St. Augustine. The Anti-Manichaean Polemic and Beyond American(University Studies VII/205), New York u.a. 1999
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Theologische Schöpfungslehre

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  • Kaiser, O.: Die Schöpfungsmacht des Wortes Gottes, in: Internationale katholische Zeitschrift "Communio" 30 (2001) 6-17
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  • Kern, U.: "Er hängt die Erde über dem Nichts auf" : wider die Verhunzung des Nichts, in: Theologische Zeitschrift 60 (2004) 228-253;
  • Kessler, H.: Das Stöhnen der Natur. Plädoyer für eine Schöpfungsspiritualität und Schöpfungsethik, Düsseldorf 1990
  • Knauer, Peter: Unseren Glauben verstehen, Würzburg, 2001 (6. Auflage), 20-33.
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  • Link, C.: Schöpfung. Schöpfungstheologie in reformatorischer Tradition (Handbuch Systematischer Theologie 7/1), Gütersloh 1991
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  • Moltmann, J.: Gott in der Schöpfung. Ökologische Schöpfungslehre, 4. Aufl. München 1993
  • Sattler, D. / Schneider, T.: Schöpfungslehre, in: Handbuch der Dogmatik, Bd. 1 (1992), 151-238
  • Scheffczyck, L.: Der Gott der Schöpfung und die Schöpfung Gottes : zur Verifizierung des Schöpfungsbegriffs, in: Theologisches 35 (2005) 354-368
  • Schmidt, J.: Zum Begriff der Schöpfung-theologisch, philosophisch, in: Zeitschrift für katholische Theologie 123 (2001) 129-142
  • Scholten, C.: Verändert sich Gott, wenn er die Welt erschafft? Die Auseinandersetzung der Kirchenväter mit einem philosophischen Dogma, in: Jahrbuch für Antike und Christentum 43 (2000) 25-43
  • Simonis, Walter: Über Gott und die Welt. Gottes- und Schöpfungslehre, Düsseldorf 2004, ISBN 3-491-70375-1

Schöpfung und Physik

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  • Dorschner, J. (Hg.): Der Kosmos als Schöpfung. Zum Stand des Gesprächs zwischen Naturwissenschaft und Theologie, Regensburg 1998
  • Evers, D.: Raffiniert ist der Herrgott ... : ... aber boshaft ist er nicht: die Theologie und die Erkenntnisse der Physik, in: Zeitzeichen 6 (2005) 12, 57-59
  • Fischer, J.: Kann die Theologie der naturwissenschaftlichen Vernunft die Welt als Schöpfung verständlich machen?, in: Freiburger Zeitschrift für Philosophie und Theologie 41 (1994) 491-514
  • Glaube und Denken 13 (2000): Sonderheft Naturwissenschaften und Schöpfungsglaube
  • Gräb, W. (Hg.): Urknall oder Schöpfung. Zum Dialog von Naturwissenschaft und Theologie, 2. Aufl. München 1997
  • Hattrup, D.: Nicht alle Wirklichkeit ist Natur : moderne Naturforschung und Schöpfungsglaube, in: Theologie und Glaube 93 (2003) 529-543
  • Moltmann, J.: Wissenschaft und Weisheit. Zum Gespräch zwischen Naturwissenschaft und Theologie, Gütersloh 2002
  • Pannenberg, W.: Der Glaube an Gott und die Welt der Natur, in: Theologische Literaturzeitung 131 (2006) 123-130
  • Pannenberg, W.: Problems between science and theology in the course of their modern history, in: Zygon 41 (2006) 1, 105-112
  • Pietschmann, H.: Gott und Universum : was kann die Naturwissenschaft der Theologie sagen? in: Theologisch-praktische Quartalschrift 154 (2006) 240-249
  • Rahner, K.: Naturwissenschaft und vernünftiger Glaube, in: Schriften zur Theologie 15, 24-62
  • Seckler, M.: Was heißt eigentlich >Schöpfung<? Zugleich ein Beitrag zum Dialog zwischen Theologie und Naturwissenschaft, in: ThQ 177 (1997) 161-188
  • Weingartner, P. (Hg.): Evolution als Schöpfung? Ein Streitgespräch zwischen Philosophen, Theologen und Naturwissenschaftlern, Stuttgart 2001
  • Gitt, Werner: "Am Anfang war die Information: Herkunft des Lebens aus der Sicht der Informatik, Was ist Information, Herkunft der Information, Naturgesetze über Info", Hänssler; Auflage: 3., überarb. u. erw. A. (16. September 2002), 360 Seiten

Kreationismus, Intelligent Design, Evolution

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  • Granz, H. (2006): Kreationismus und Intelligent Design, Querschnitte (Materialien der Morphisto Evolutionsforschung und Anwendung GmbH Frankfurt) 03/06, 1-28
  • Kögerler, R.: Evolution : blinder Zufall oder Intelligent Design?, in: Theologisch-praktische Quartalschrift 154 (2006) 227-239
  • Körnter, U. H.: Schöpfung und Evolution, in: Amt und Gemeinde 56 (2005) 171-177
  • Kummer, C.: Evolution und Schöpfung : zur Auseinandersetzung mit der neokreationistischen Kritik an Darwins Theorie, in: Stimmen der Zeit 224 (2006) 31-42
  • Lassek, R.: Die Bibel über dem Kopf : der neue Streit um die Evolutionslehre: "Intelligent design" als Spielart des Kreationismus, in: Zeitzeichen 7 (2006) 3, 48-50;
  • Müller, H.: Evolution und Schöpfung. Eine nicht ausgestandene Kontroverse, in: Forum katholische Theologie 18 (2002) 106-121
  • Röcke, L.: Schöpfung durch Evolution? Eine Annäherung zweier konträrer Weltauffassungen, in: Zeitschrift für Theologie und Gemeinde 6 (2001) 142-182
  • Wood, G.: The fine-tuning argument : the "design inference" version, in: Religious Studies 42 (2006) 467-471

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