Schwarzesche

Schwarzesche
Schwarz-Esche
Blätter der Schwarz-Esche

Blätter der Schwarz-Esche

Systematik
Klasse: Dreifurchenpollen-
Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Asternähnliche (Asteridae)
Ordnung: Lippenblütlerartige (Lamiales)
Familie: Ölbaumgewächse (Oleaceae)
Gattung: Eschen (Fraxinus)
Art: Schwarz-Esche
Wissenschaftlicher Name
Fraxinus nigra
Marsh.

Die Schwarz-Esche (Fraxinus nigra) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Eschen (Fraxinus) in der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae).

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Die Schwarz-Esche ist ein Laubbaum, der Wuchshöhen von bis 25 Meter erreicht. Sie hat eine graue, schuppig abblätternde Borke. Die Zweige sind rund und kahl. Die Winterknospen sind fast schwarz gefärbt. Die dunkelgrünen, unpaarig gefiederten Laubblätter bestehen aus sieben bis elf gesägten Fiederblättchen. Die Blätter riechen zerrieben nach Holunder.

Die Schwarz-Esche ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die Blüten stehen zu vielen in einem rispigen Blütenstand. Es gibt zwittrige und eingeschlechtige Blüten, die keine Kron- und Kelchblätter besitzen.

Vorkommen

Das Verbreitungsgebiet der Schwarz-Esche reicht von den nordamerikanischen Eschen-Arten am weitesten nach Norden. Die Nordgrenze verläuft von Neufundland bis nach Südostmanitoba, die Südgrenze von Iowa über West-Virginia bis Delaware. Sie steigt bis auf Höhenlagen von 1050 Meter. Die Schwarz-Esche kommt auf nassen Böden in Auwäldern, in Mooren und Sümpfen vor. Sie bildet Mischwälder mit der Balsam-Tanne, Rot-Ahorn, Papier-Birke, Amerikanischer Ulme und Abendländischen Lebensbaum.

In Mitteleuropa ist sie winterhart und wird gelegentlich als Ziergehölz angebaut.

Nutzung

Das Holz der Schwarz-Esche besitzt einen dunkelbraunen Kern. Es ist weniger elastisch, leichter und weicher als das Holz von Rot-Esche und Weiß-Esche und ist deshalb weniger gefragt. Aus dünnen, schmalen Holzstreifen werden Körbe und Stühle geflochten und Fässer hergestellt.

Literatur

  • Schütt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. ecomed Verlagsgesellschaft mbH. Landsberg/Lech 1992.

Weblinks


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