Panzerkampfwagen V


Panzerkampfwagen V
Panzerkampfwagen V Panther
Panzerkampfwagen V Panther
Allgemeine Eigenschaften
Besatzung 5 (Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze, Fahrer, Funker)
Länge 8,86 m
Breite 3,43 m
Höhe 2,95–3,10 m
Gewicht 43–45,5 t
Panzerung und Bewaffnung
Panzerung 15–120 mm
Hauptbewaffnung 75-mm-KwK 42 L/70
Sekundärbewaffnung 2x 7,92-mm-MG 34
Beweglichkeit
Antrieb 700 PS Maybach HL 230 P 45
515 kW (700 PS)
Federung Drehstabfeder
Höchstgeschwindigkeit 46 km/h
Leistung/Gewicht 15,4–16,3 PS/t
Reichweite 170 km

Der Panzerkampfwagen V „Panther“ (Sd.Kfz. 171) war ein fortschrittlicher deutscher Panzer im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Entwickelt wurde der Panther nach dem Schock des Auftretens des sowjetischen T-34, gegen den die im Jahr 1941 gebräuchlichen Standardmodelle der Panzer III und IV mit ihren kleinkalibrigen bzw. kurzrohrigen Hauptwaffen nur auf gefährlich kurze Distanzen eine Chance zum Abschuss hatten. Die deutschen Panzer konnten sich damals oft nur aufgrund ihrer größeren taktischen Beweglichkeit, bedingt durch die Ausrüstung jedes einzelnen Fahrzeuges mit Funkgeräten, behaupten.

In der deutschen Armee wurden anfangs erbeutete T-34 mit eigenen Kennzeichen versehen und in den Kampf geschickt, allerdings geschah dies nie in größerem Umfang oder organisiert, da die deutschen Bergungs- und Instandsetzungseinheiten mit den eigenen Panzern vollauf beschäftigt waren. Zudem fanden die erbeuteten T-34 meist nur Verwendung in Panzerjägereinheiten der Wehrmacht, wo das Identifikationsproblem geringer war. Die Zahl der auf deutscher Seite gleichzeitig eingesetzten T-34 dürfte an der Ostfront nie 80 Fahrzeuge überschritten haben.

Nach Untersuchungen erbeuteter T-34 beschloss man, einen mindestens ebenbürtigen Panzer zu bauen. Entwicklungsaufträge gingen sowohl an Daimler-Benz wie auch an MAN. Nach der Ausschreibung wurden zwei Prototypen entwickelt, der Daimler Benz VK.3002 (DB) sowie der MAN VK.3002 (MAN). Der Vorschlag von Daimler-Benz erinnerte dabei stark an den T-34. Als Folge daraus war auch der Turm sehr weit vorne auf die Wanne gesetzt, was mit der zunächst geplanten Hauptbewaffnung, der 75-mm-KwK 39 noch unproblematisch gewesen wäre. Als aber die neue KwK 42 – ebenfalls im Kaliber 75 mm, nun aber mit einer Rohrlänge von 70 Kalibern (statt 48 wie bei der alten Waffe) – ausgesucht wurde, hätte dies zu einem erheblichen Überhang der Kanone und damit zu einer inakzeptablen Kopflastigkeit des Fahrzeugs geführt. Weiterhin hätte die technische Entwicklung längere Zeit in Anspruch genommen, da der Mercedes-Entwurf – erstmals für einen deutschen Panzerkampfwagen – einen Dieselmotor (MB 507), Heckantrieb und Blattfedern besaß.

Aus diesen Gründen und wegen der schon vorliegenden ersten Erprobungsergebnisse wurde der MAN-Entwurf für die Produktion gewählt. Auffallendstes Merkmal waren die erstmals bei einem deutschen Panzer geneigten Seitenflächen. Diese wurden aber nicht beim T-34 abgeschaut, sondern Tests mit einer schrägen Panzerung waren bereits vor Auftauchen des T-34 an der Front durchgeführt worden.

Nachdem die Entscheidung für das MAN-Modell gefallen war, wurde die erste Bestellung von 200 Fahrzeugen bei Daimler-Benz storniert.

Einsatz

Panzerkampfwagen V (Ausf. A)
fahrbereiter Panzer V Ausf. G Panther der WTS Koblenz
Panzer V Panther Ausf. G in Overloon (Niederlande)
Panzer V Panther Ausf. G in Houffalize (Belgien)
Panther Ausf. F mit Schmalturm (Modell)

Russischer Funkspruch vom ersten Kontakt mit dem Panther aus dem Jahr 1943:

„Feind hat einen neuen Panzer eingeführt! Äußeres ähnlich dem «Tridsatchedverka» (T-34)! Der Panzer ist schwer gepanzert und sein Gewicht könnte zwischen 40 und 50 Tonnen betragen! Wahrscheinlich bewaffnet mit 88 mm-Flakkanone! Wir haben starke Verluste auf Entfernungen von über 2000 Meter ...!“

Ohne ausreichende Versuchsfahrten und trotz hoher Rücklaufquoten bei der Abnahme durch das Heereswaffenamt wurde der Panther sofort an die Front geschickt. Die Konstrukteure warnten vor ungenügenden Getrieben und Laufwerken. So kamen ca. 250 (aufgeteilt in zwei Bataillone) unausgereifte Panther bei der Offensive von Kursk zum Einsatz. Schon am ersten Tag fielen 80 % davon aus, fast alle ohne Feindeinwirkung.

Die später verbesserten Produktionsreihen des Panthers (Ausf. A und G) können aber als dem T-34 klar überlegen angesehen werden – sowohl technisch als auch im Gefechtswert, auch wenn einige Fehler bis zum Ende der Produktion nicht behoben werden konnten, so etwa ein zu schwaches Seitenvorgelege (Stirnräder statt Planetengetriebe).

Vorteile des Panther waren seine sehr starke Kanone, eine hohe Schussfolge sowie seine starke Panzerung an der Frontseite. Der Panther war mit einem Überlagerungslenkgetriebe ausgestattet, das ihm eine sehr gute Manövrierfähigkeit bei geringen Geschwindigkeiten erlaubte. Federung und Dämpfung gelten als die besten aller Panzer des Zweiten Weltkriegs. Der Panther gilt als der erste moderne deutsche Panzer.

Schwächen des Panther waren seine zu geringe Motorisierung der Turmschwenkanlage (z. B. konnte der Turm bei stärkerer Schräglage des Panzers nur noch mit der Hand gedreht werden) sowie seine schwache seitliche Panzerung, weswegen er nach Möglichkeit im Verband mit anderen Panzertypen (Panzer IV) eingesetzt wurde. Auch sein kompliziertes Schachtellaufwerk sorgte für Ausfälle, insbesondere in Russland – der zähe Schlamm setzte sich zwischen die Laufräder und konnte über Nacht einfrieren. Die Motoren hatten eine Lebensdauer von 1.000 km, die Ketten mussten nach 500 km getauscht werden, die Seitenvorgelege hielten gar nur 150 km. Die damals innovative Drehstabfederung war ebenfalls nur mit hohem Zeitaufwand zu warten, da Wartungsluken nur auf einer Seite existierten.

Am 1. Juli 1944 wurde die sogenannte Pantherfibel durch den Generalinspekteur der Panzertruppen Heinz Guderian herausgegeben. Sie diente wie beim Tiger die Tigerfibel als Ausbildungshilfe. Diese Handbücher sind weitgehend im Fibelstil geschrieben, also in paarreimenden Versen, und weisen zahlreiche comic-artige Illustrationen auf.

Der Panther wurde in den Ausführungen A(1) (Vorserie mit 20 Stück, Ende 1942), D (erste Großserie), A(2) (diese ist nicht mit der Ausf. A(1) identisch und wurde nach der Kursk-Offensive produziert) und G gebaut. Teilweise wurden Türme der Ausf. A auf Wannen der Ausf. D montiert. Insgesamt wurden etwa 6.721 Fahrzeuge hergestellt.

Abschließend ist anzumerken, dass der Panther in seiner Ausführung G auch von den Alliierten nach dem Ende des Krieges als „bester mittlerer Kampfwagen“ aller Konfliktparteien bewertet wurde. Die französischen Streitkräfte rüsteten unmittelbar nach dem Krieg mehrere Einheiten mit erbeuteten Panthern aus, bis ein geeigneter Nachfolger beschafft werden konnte. Die Kanone des Panther wurde, ebenfalls in Frankreich, für den leichten Panzer AMX-13 in Lizenz produziert.

Varianten/Projekte

Ab September 1944 wurden die Fahrzeuge, zunächst vereinzelt, ab Werk zur Aufnahme eines Infrarot-Fahr- und Zielgerätes FG 1250 auf der Kommandantenkuppel ausgerüstet (siehe Bild). Zusammen mit einem 60-cm-IR-Scheinwerfer „Uhu“ auf Schützenpanzer Serie 251/20 sollte theoretisch nachts bei nebelfreiem Wetter eine Reichweite von 600 m möglich gewesen sein. Mit dem kleinen Fahrscheinwerfer auf dem Turm waren Sichtweiten um 150 m möglich. [1] Der mit dem Kopf aus der Luke schauende Kommandant konnte dem Richtschützen mit Hilfe des Zielgerätes die Seitenrichtung durch Antippen der linken und rechten Schulter mit seinem Fuß und die Höhenrichtung für die Kanone mittels eines Anzeigemechanismus vorgeben. Trotz teilweise aufwendiger kurzfristiger Vorbereitungen für Masseneinsätze, z. B. bei der Fertigungsfirma MNH in Hannover [2], gab es bis zum Ende des Krieges nur vereinzelte Einsätze. Ein Grund mag darin zu suchen sein, dass sicherlich bekannt war, dass auch auf westalliierter Seite Nachtsichtgeräte in bedeutender Zahl vorhanden waren, die allerdings nicht als Zielmittel, sondern als Nachtfahrhilfe verwendet werden sollten, was jedoch wegen der eigenen Überlegenheit nicht erforderlich wurde [3]. Eben so wahrscheinlich ist aber, dass die geringe Verbreitung des notwendigen IR-Scheinwerfers auf SdKfz 251 einen massierten Einsatz unmöglich gemacht hat. Nach dem Krieg wurde ein entsprechenden umschaltbarer Weißlicht-/IR-Scheinwerfer (Schwarzlicht, Pink Light) auf den meisten Panzern direkt auf die Kanonenblende aufgesetzt, bis das Aufkommen von Restlichtverstärkern und Thermo-Bildgeräten Ende der siebziger-/Anfang der 80er-Jahre eine passive Nachtsicht ermöglichte.

Panzer V Panther Ausf. G mit Nachtsichtgerät
Panzer V Panther im Auto- und Technikmuseum Sinsheim

Es wurden folgende Abwandlungen gebaut:

  • Panzerbefehlswagen Panther, mehr Funkausrüstung und weniger Kanonenmunition
  • Jagdpanther (Sd.Kfz. 173), 88-mm-PaK 43 L/71
  • Bergepanzer Panther (Bergepanther) (Sd.Kfz. 179)

In Planung waren noch folgende Ausführungen bzw. Abarten des „Panthers“:

  • Panzerbeobachtungswagen Panther, nur mit MG-Bewaffnung, Kanonenattrappe (nur Prototyp)
  • Flakpanzer Coelian (Pantherwanne mit 3,7-cm- bzw. 5,5-cm-Zwillingsgeschütz in neuem Turm zur Flugabwehr)
  • Panther Ausf. „F“ (Panther mit neuartigem sog. „Schmalturm“. Mehrere dieser Türme wurden von den Amerikanern 1945 erbeutet. Ihre optischen Entfernungsmesser galten als revolutionär. Es tauchen immer wieder Gerüchte auf, dass einige „F-Panther“ fertiggestellt und in der Schlacht um Berlin eingesetzt wurden. Hierfür fehlen jedoch konkrete Beweise.)
  • Panzerzerstörer „Panther“ (Pantherwanne mit Kasemattenaufbau, ähnlich dem des Jagdpanthers, und 12,8-cm-Geschütz vom Jagdtiger)
  • Panther 2 (Zeitweilig geplanter Nachfolger des Panthers)

Technische Daten

Ausf. D

842 Stück gebaut Januar - September 1943 von Maschinenfabrik Niedersachsen Hannover (MNH), Henschel, Daimler-Benz, MAN

  • Gewicht: ca. 45,5 t / Turm 7,5 t
  • Fahrgestell-Nr.: 151000–160000, 210255–211000
  • Länge/Breite/Höhe: 8,86 m / 3,43 m / 3,10 m
  • Kettenauflage: 3,92 m
  • Kettenbreite: 66 cm
  • Spurweite: 2,61 m
  • Rohrüberstand: 198 cm
  • Bodenfreiheit: 56 cm
  • Feuerhöhe: 226 cm
  • Kletterfähigkeit: 91 cm
  • Steigfähigkeit: bis zu 35 °
  • Watfähigkeit: 170 cm
  • Überschreitet 191 cm
  • Besatzung: 5
  • Antrieb
    • Motor: 700 PS Maybach HL 230 P 45, 12-Zylinder-Ottomotor | Hubraum 23 l
    • Geschwindigkeit
      • Straße: 46 km/h
      • Gelände: 24 km/h
    • Kraftstoffvorrat: 730 l
    • Fahrbereich: 169 km auf Straße, 85 km in mittelschwerem Gelände
  • Bewaffnung
    • 75-mm-KwK 42 L/70
      • Zielmittel: TZF 12
      • Mündungsgeschwindigkeit
        • Panzergranate: 935–1120 m/sec
        • Sprenggranate: 700 m/sec
      • Munition: 79 Schuss
    • 1x 7,92-mm-MG 34 im Bug
    • 1x 7,92-mm-MG 34 koaxial im Turm
    • 1x 7,92-mm-FlaMG auf dem Turm
      • Munitionsvorrat MGs insgesamt: 4.200 Schuss
    • Nebelwerfer
  • Panzerung
    • Wanne
      • 60 mm Bug / Neigung 35 °
      • 80 mm Fahrerfront / 35 °
      • 40 mm Wannenseite unten / 90 °
      • 40 mm Wannenseite oben / 50 °
      • 40 mm Heck / 60 °
      • 20 + 13 mm Boden / 0 °
    • Turm
      • 120 mm Turmblende / gewölbt
      • 110 mm Turmfront / 78 °
      • 45 mm Turmseite / 65 °
      • 45 mm Heck / 62 °
      • 15 mm Decke / 2-7 °

Ausf. A

2.192 Stück gebaut August 1943 - Juni 1944 Maschinenfabrik Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN, Demag

  • Stückzahl:
  • Gewicht: ca. 43 t / Turm 7,57 t
  • Fahrgestell-Nr.: 210001–210254, 211001–214000
  • Länge/Breite/Höhe: 8,86 m / 3,43 m / 2,95 m
  • Kettenauflage: 3,92 m
  • Kettenbreite: 66 cm
  • Spurweite: 2,61 m
  • Rohrüberstand: 198 cm
  • Bodenfreiheit: 56 cm
  • Feuerhöhe: 226 cm
  • Kletterfähigkeit:91 cm
  • Steigfähigkeit: bis zu 35 °
  • Watfähigkeit: 170 cm
  • Überschreitet 191 cm
  • Besatzung: 5
  • Antrieb
    • Motor: 700 PS Maybach HL 230 P 45, 12-Zylinder-Ottomotor | Hubraum 23 l
    • Geschwindigkeit
      • Straße: 46 km/h
      • Gelände: 24 km/h
    • Kraftstoffvorrat: 730 l
    • Fahrbereich: 169 km auf Straße, 85 km in mittelschwerem Gelände
  • Bewaffnung
    • 75 mm-KwK 42 L/70
      • Zielmittel: TZF 12
      • Mündungsgeschwindigkeit
        • Panzergranate: 935–1120 m/sec
        • Sprenggranate: 700 m/sec
      • Munition: 79 Schuss
    • 1x 7,92-mm-MG 34 im Bug
    • 1x 7,92-mm-MG 34 koaxial im Turm
      • Munitionsvorrat MGs insgesamt: 4.104 Schuss
  • Panzerung
    • Wanne
      • 60 mm Bug / Neigung 35 °
      • 80 mm Fahrerfront / 35 °
      • 40 mm Wannenseite unten / 90 °
      • 40 mm Wannenseite oben / 50 °
      • 40 mm Heck / 60 °
      • 20 + 13 mm Boden / 0 °
    • Turm
      • 120 mm Turmblende / gewölbt
      • 80 mm Turmfront / 78 °
      • 45 mm Turmseite / 65 °
      • 45 mm Heck / 62 °
      • 15 mm Decke / 2–7 °

Ausf. G

2.953 Stück gebaut März 1944 - April 1945 von Maschinenfabrik-Niedersachsen-Hannover (MNH), Daimler-Benz, MAN

  • Gewicht: ca. 45,5 t / Turm 7,5 t
  • Fahrgestell-Nr.: 120301– ?, 124301– ?, 214001– ?
  • Länge/Breite/Höhe: 8,86 m / 3,43 m / 3,10 m
  • Kettenauflage: 3,92 m
  • Kettenbreite: 66 cm
  • Spurweite: 2,61 m
  • Rohrüberstand: 198 cm
  • Bodenfreiheit: 56 cm
  • Feuerhöhe: 226 cm
  • Kletterfähigkeit: 91 cm
  • Steigfähigkeit: bis zu 35 °
  • Watfähigkeit: 170 cm
  • Überschreitet 191 cm
  • Nutzlast: 1500 kg
  • Besatzung: 5
  • Antrieb
    • Motor: 700 PS Maybach HL 230 P 45, 12-Zylinder-Ottomotor | Hubraum 23 l
    • Gewicht/PS: 15,4 PS/t
    • Bodendruck: 0,90 kg/cm²
    • Geschwindigkeit
      • Straße: 46 km/h
      • Gelände: 24 km/h
    • Kraftstoffvorrat: 730 l (in 5 Tanks)
    • Fahrbereich: 177 km auf Straße, 89 km in mittelschwerem Gelände
  • Bewaffnung
    • 75-mm-KwK 42 L/70
      • Zielmittel: TZF 12
      • Mündungsgeschwindigkeit
        • Panzergranate: 935–1120 m/sec
        • Sprenggranate: 700 m/sec
      • Munition: 82 Schuss
    • 1x 7,92-mm-MG 34 im Bug
    • 1x 7,92-mm-MG 34 koaxial im Turm
    • 1x 7,92-mm-FlaMG auf dem Turm
      • Munitionsvorrat MGs insgesamt: 4.200 Schuss
    • Nebelwerfer
  • Panzerung
    • Wanne
      • 60 mm Bug / Neigung 35 °
      • 80 mm Fahrerfront / 35 °
      • 40 mm Wannenseite unten / 90 °
      • 50 mm Wannenseite oben / 60 °
      • 40 mm Heck / 60 °
      • 20 + 13 mm Boden / 0 °
    • Turm
      • 120 mm Turmblende / gewölbt
      • 100 mm Turmfront / 80 °
      • 45 mm Turmseite / 65° 
      • 45 mm Heck / 62 °
      • 30 mm Decke / 2–7 °

Durchschlagsleistung der verwendeten Hauptwaffe

Die Durchschlagsleistung der 75-mm-KwK 42 L/70, mit der alle drei Varianten des Panthers ausgerüstet waren, betrug mit der Panzergranate 39 auf 500 m bei einem Auftreffwinkel von 30 Grad 124 mm Panzerstahl, auf 1000 m waren es noch 111 mm. Die nur in geringen Stückzahlen vorhandene Panzergranate 40 mit Wolframkern erreichte 174 bzw. 150 mm auf 500/1000 m bei ebenfalls 30 Grad.

Damit wies die KwK 42 eine höhere Durchschlagsleistung auf als die 88-mm-KwK 36 L/56 des Tigers, die 110/100 mm bzw. 155/138 mm erreichte.

Quellen

  1. Jentz, Der Panther, Wölfersheim 1997, Seite 95
  2. Jentz, Der Panther..., Seite 96
  3. Wheels & Tracks, Ausgabe 53, Seite 28, After the Battle, Essex

Literatur

  • F. Senger und Etterlin & F. M. von Sen Etterlin: Die deutschen Panzer 1926-1945, Bernard & Graefe Verlag, ISBN 3-76375-988-3
  • Walter J. Spielberger: Der Panzerkampfwagen Panther und seine Abarten, Band 9, Motorbuch Verlag Stuttgart, ISBN 3-87943-527-8
  • Axel Turra: Waffen-Arsenal, Panzerkampfwagen 5 Panther, Band 30, Podzun-Pallas Verlag, ISBN 3-790-90739-1
  • Horst Scheibert: Waffen-Arsenal-Panther im Einsatz 1943-1945, Sonderband 24, Podzun-Pallas Verlag, ISBN 3-79090-439-2

Siehe auch

Weblinks


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